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Symbolbild, KI-generiert

Gold: ETF-Zuflüsse erreichen 31 Milliarden Dollar

Goldfonds und Notenbanken stockten ihre Bestände auf, während Dollarstärke und höhere US-Renditen den Goldpreis belasteten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • ETF-Zuflüsse erreichten 31 Milliarden Dollar
  • September brachte zehn Milliarden Dollar Zuflüsse
  • Chinas Goldreserven wuchsen um 740.000 Feinunzen
  • Goldpreis sank am Mittwoch um 1,2 Prozent

Trotz des jüngsten Preisrückgangs haben Investoren im dritten Quartal massiv Kapital in börsengehandelte Goldfonds umgeleitet. Wie der World Gold Council mitteilte, erreichten die weltweiten Zuflüsse in goldgedeckte ETFs im dritten Quartal einen Rekordwert von 31 Milliarden US-Dollar. Die anhaltende Nachfrage spiegelt das anhaltende Sicherungsbedürfnis vieler Marktteilnehmer wider.

Allein im September beliefen sich die Zuflüsse auf zehn Milliarden US-Dollar beziehungsweise 67 Tonnen. Dadurch kletterten die weltweiten Bestände auf den Rekordwert von 4.256 Tonnen. Die physische Hinterlegung über die Fonds erreichte damit ein historisches Niveau. Am Spotmarkt hinterließ der Zukaufstrend heute dennoch Bremsspuren: Die Notierung gab am Mittwoch um 1,2 Prozent auf 4.112,56 US-Dollar je Feinunze nach.

Notenbanken weiten Bestände kontinuierlich aus

Parallel zu den ETF-Investoren bauten mehrere Währungshüter ihre Bestände aus. Die People’s Bank of China erhöhte ihre Goldreserven im September um 740.000 Feinunzen auf 77,47 Millionen Feinunzen. Für die chinesische Notenbank war dies der 23. Monat in Folge mit Nettokäufen sowie der größte monatliche Zuwachs seit drei Jahren.

Auch das breitere Feld der Notenbanken bleibt auf der Käuferseite aktiv. Laut dem World Gold Council traten die Zentralbanken im August per saldo als Käufer von 39 Tonnen auf, womit sich die gemeldeten Nettokäufe seit Jahresbeginn auf 170 Tonnen belaufen. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel warb auf der LBMA Global Precious Metals Conference in Sorrent für eine weitere Diversifizierung der Währungsreserven zugunsten des Edelmetalls.

US-Geldpolitik bestimmt kurzfristigen Takt

Gegenwind kam zuletzt vor allem von den Devisen- und Anleihemärkten. Laut Reuters belasteten ein festerer US-Dollar und anziehende Renditen von US-Staatsanleihen das zinslose Edelmetall. Zuvor hatte ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Inflationsbericht die Markterwartungen bezüglich weiterer Zinserhöhungen gedämpft und dem Preis kurzzeitig Rückhalt geboten.

Im Fokus der Händler steht nun der geldpolitische Kurs in den USA. Für den heutigen Mittwochabend ist die Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung aus dem September angesetzt. Marktbeobachter erhoffen sich daraus Hinweise darauf, wie groß der Rückhalt für weitere Zinsschritte innerhalb des Führungsgremiums ausfällt. Der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank ist für den 28. Oktober terminiert.

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Diskussion zu Gold

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.