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Symbolbild, KI-generiert

EchoStar Aktie: Seven Grand kauft 200.000 Anteile

Große Hedgefonds investieren in EchoStar. Der Satellitenbetreiber reduziert Verluste und fokussiert sich auf das Mobilfunkgeschäft.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Hedgefonds kaufen EchoStar-Anteile
  • Nettoverlust im ersten Quartal gesunken
  • Mobilfunk-Segment erstmals profitabel
  • Hohe Schuldenlast bleibt Herausforderung

EchoStar zieht das Interesse großer Investmenthäuser auf sich. Mehrere Hedgefonds meldeten zuletzt signifikante Einstiege bei dem Satelliten-Spezialisten. Die Aktie kletterte heute um über sechs Prozent auf 111,68 Euro. Seit Jahresanfang summiert sich das Plus damit auf fast 17 Prozent.

Hedgefonds greifen zu

Seven Grand Managers kaufte 200.000 Anteile an dem Unternehmen. Das Paket ist rund 21,7 Millionen Dollar wert. Bellwether Advisors eröffnete ebenfalls eine neue Position bei dem Kommunikationsdienstleister.

Die Käufe folgen auf verbesserte Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Nettoverlust verringerte sich auf 146,9 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei über 200 Millionen Dollar.

Operative Wende im Fokus

Der Umsatz sank zwar leicht auf 3,67 Milliarden Dollar. Dennoch erzielte EchoStar einen operativen Gewinn von 392,9 Millionen Dollar. Das Management senkte die Investitionsausgaben massiv um mehr als die Hälfte.

Das Mobilfunkgeschäft wuchs moderat um 16.000 Kunden auf 7,53 Millionen Nutzer. Dieser Zuwachs ist strategisch wichtig für den Konzernumbau. Erstmals lieferte dieses Segment ein positives operatives Ergebnis vor Abschreibungen.

Das klassische Pay-TV-Geschäft verlor hingegen 366.000 Abonnenten. Auch im Breitband-Bereich sank die Kundenzahl auf 681.000 Anschlüsse. Der Fokus verschiebt sich damit immer deutlicher in Richtung Mobilfunk.

Der Schuldenberg als Risiko

Analysten bewerten die Entwicklung überwiegend positiv. TD Cowen und Williams Trading rufen Kursziele von 155 Dollar aus. New Street Research startete die Abdeckung mit einer Kaufempfehlung und einem Ziel von 161 Dollar.

Die Bilanz bleibt die größte Baustelle des Unternehmens. EchoStar verwaltet Schulden von 24,56 Milliarden Dollar bei nur 1,52 Milliarden Dollar Cash. Der Erfolg hängt nun von geplanten Verkäufen von Frequenz-Lizenzen ab. Neue Details hierzu folgen im Juli.

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