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Symbolbild, KI-generiert

Deutsche Telekom Aktie: Fusionsfantasie um T-Mobile US

Die Deutsche Telekom stellt den MMS-Dienst ein, während Spekulationen über eine Fusion mit T-Mobile US die Aktie belasten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • MMS-Dienst wird eingestellt
  • Umsatz und Ergebnis gestiegen
  • Aktie nahe 52-Wochen-Tief
  • Fusionsgerüchte um US-Tochter

Am 30. Juni 2026 beerdigt die Deutsche Telekom den MMS-Dienst endgültig. Finanziell ist das ein Non-Event. Symbolisch markiert es das Ende einer Ära. Für Aktionäre spielt die Musik derweil ganz woanders. Im Hintergrund brodelt ein möglicher Mega-Deal um das US-Geschäft.

RCS ersetzt den Klassiker

Nach Vodafone ziehen nun auch die Telekom, O2 und 1&1 den Stecker. Ab Mitte 2026 verschwindet die teure Multimedia-Nachricht aus den Netzen. Der Nachfolger heißt RCS. Dieser Standard funktioniert wie moderne Messenger. Er erlaubt Bilder und Videos ohne separate App oder Extrakosten.

Die Telekom spart sich künftig die Pflege veralteter Infrastruktur. Auf die Bilanz hat das keine spürbaren Auswirkungen.

Solides Geschäft, schwacher Kurs

Operativ liefert der Bonner Konzern verlässlich ab. Im ersten Quartal stieg der Umsatz auf knapp 29,9 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte um 7,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr hält das Management Kurs. Das Ergebnisziel liegt bei rund 47,5 Milliarden Euro. Hinzu kommt ein geplanter freier Cashflow von über 19 Milliarden Euro.

An der Börse verpuffen diese starken Zahlen. Die Aktie notiert aktuell bei 26,10 Euro. Damit trennen das Papier nur noch knapp 1,5 Prozent vom 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über sechs Prozent.

Mega-Deal im Hintergrund

Die Folge: spürbare Unsicherheit am Markt. Berichte über eine mögliche vollständige Fusion mit T-Mobile US kursieren seit April. Laut Bloomberg wäre dies einer der größten Übernahme-Deals der Geschichte. Eine offizielle Bestätigung fehlt bislang.

Am 6. August legt die Telekom die Zahlen für das zweite Quartal vor. Bis dahin fehlt dem Kurs ein wichtiger Puffer. Das Aktienrückkaufprogramm pausiert aktuell. Fällt die Unterstützung am bisherigen Jahrestief von 25,71 Euro, drohen weitere Abgaben.

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