Copper One treibt seine Explorationsaktivitäten in Nordamerika auf mehreren Ebenen voran. Auf dem zu 100 Prozent unternehmenseigenen Kupfer-Molybdän-Projekt Redonda in der kanadischen Provinz British Columbia schreitet das Bohrprogramm planmäßig voran. Parallel dazu stehen die nächsten Arbeiten am Projekt Majuba Hill kurz bevor.
Die Aktie verzeichnete heute im Handel einen Rückgang um 7,2 Prozent auf 0,2885 Euro. Damit notiert das Papier rund 43 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 0,5080 Euro.
Fortschritte auf West Redonda Island
Im Zentrum der aktuellen Arbeiten steht das vollständig finanzierte Diamantbohrprogramm auf dem Redonda-Projekt, das insgesamt 2.400 Bohrmeter umfasst. Das Projektgebiet auf West Redonda Island erstreckt sich über neun Claims mit einer Gesamtfläche von rund 2.746 Hektar. Historische Arbeiten auf dem Areal reichen bis ins Jahr 1979 zurück, als das Unternehmen Teck neun Bohrlöcher über insgesamt 1.681 Meter niederbrachte.
Gestern meldete das Unternehmen das Erreichen der Endtiefe von 425,8 Metern beim zweiten Bohrloch RED-26-02, das mit einer Neigung von minus 55 Grad gebohrt wurde.
Direkt im Anschluss begann das Bohrteam mit den Arbeiten am dritten Bohrloch RED-26-03. Dieses ist mit einer Neigung von minus 75 Grad auf eine Zieltiefe von etwa 470 Metern ausgelegt.
Für die Ausführung der Arbeiten hat Copper One das Bohrunternehmen Paradigm Drilling engagiert, welches eine Anlage vom Typ Boyles T-75 einsetzt. Dieses Bohrgerät ermöglicht die Überprüfung von geologischen Zielzonen in Tiefen von mehr als 600 Metern. Bei der logistischen Umsetzung arbeitet das Unternehmen vor Ort mit der Klahoose First Nation zusammen, die unter anderem Transportdienste per Boot und Tätigkeiten bei der Kernspaltung übernimmt.
Geologische Auswertung und Laboranalysen stehen an
Vor rund einem Monat hatte Copper One nach visuellen Untersuchungen in RED-26-02 erste Hinweise auf gediegenes Kupfer in etwa 40 Metern Tiefe gemeldet; seither verlor der Kurs 33,6 Prozent. Porphyrtypische Merkmale und sichtbare Mineralisierungen traten dabei bereits ab etwa 20 Metern Tiefe auf.
Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass diese visuellen Eindrücke vorläufig sind. Sie wurden noch nicht durch Laboruntersuchungen bestätigt und lassen noch keine Rückschlüsse auf tatsächliche Metallgehalte zu.
Aktuell laufen die geologische Protokollierung und die systematische Probenahme für RED-26-02. Die endgültigen Analyseergebnisse sollen nach ihrem Eingang und der internen Prüfung veröffentlicht werden. Sämtliche technischen Angaben zu dem Programm wurden von Larry Segerstrom, der als Qualified Person nach dem Standard NI 43-101 fungiert, geprüft.
Zusätzlich plant das Geologenteam die Kartierung und Beprobung eines weiteren Zielgebiets entlang einer historischen Forststraße östlich des Haupttrends. Ob dieser Abschnitt künftig durch Bohrungen getestet wird, hängt von den ausstehenden Analyseergebnissen der Boden- und Gesteinsproben ab.
Nächste Phase bei Majuba Hill vorbereitet
Neben den laufenden Bohrungen in British Columbia bereitet das Explorationsunternehmen weitere operative Schritte vor. Am Projekt Majuba Hill wurden die Vorbereitungen für das anstehende Phase-2-Bohrprogramm abgeschlossen. Diese Kampagne ist auf eine Gesamtlänge von 4.000 Fuß ausgelegt, was umgerechnet rund 1.219 Metern entspricht.
Für Anleger richtet sich der Blick in den kommenden Wochen vor allem auf den Laboreingang der Bohrkerne aus British Columbia. Erst die quantitativen Laborergebnisse werden zeigen, ob die beobachteten Mineralisierungen auf Redonda wirtschaftlich tragfähige Kupfer- und Molybdängehalte aufweisen.
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