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Symbolbild, KI-generiert

Canamera Energy Metals Aktie: Neue Anomalie entdeckt

Canamera Energy Metals meldet eine neue magnetische Anomalie in Kanada und starke Bohrresultate in Brasilien, während die IEA vor globalen Lieferengpässen bei Seltenen Erden warnt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue magnetische Anomalie in Kanada identifiziert
  • Starke Seltenerd-Werte in brasilianischen Bohrungen
  • Hoher Anteil kritischer Seltenerd-Elemente
  • IEA warnt vor globalen Versorgungsengpässen

Die Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden bereitet der Industrie zunehmend Sorgen. Genau in diese Lücke stößt Canamera Energy Metals mit operativen Fortschritten auf gleich zwei Kontinenten. Während in Brasilien bereits vielversprechende Bohrresultate vorliegen, liefert eine aktuelle Untersuchung in Kanada nun ein hochprioritäres neues Zielgebiet.

Fortschritte in Ontario

Am Garrow-Projekt in der kanadischen Provinz Ontario hat das Unternehmen eine umfassende flugzeuggestützte Magnetfeldmessung über knapp 464 Linienkilometer abgeschlossen. Die Datenauswertung brachte eine breite magnetische Anomalie im westlichen Projektgebiet zutage. Besonders interessant ist dieser Fund, weil er räumlich mit erhöhten Werten von Seltenen Erden übereinstimmt, die bereits 2001 in Seesedimentproben durch die regionale Geologiebehörde dokumentiert wurden.

Starke Resultate aus Brasilien

Parallel zu den Entwicklungen in Nordamerika meldete das Unternehmen heute auch Fortschritte vom Turvolândia-Projekt im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Dort belegten 27 Bohrungen eine oberflächennahe Mineralisierung. Ein herausragendes Bohrloch lieferte über einen Abschnitt von 13 Metern einen Gehalt von 3.255 ppm an gesamten Seltenerdoxiden (TREO), mit Spitzenwerten von bis zu 6.431 ppm. Der Anteil der für Magnete kritischen Seltenen Erden liegt in dem rund 83 Hektar großen Gebiet bei bis zu 42 Prozent der Gesamtmenge.

Der strategische Hintergrund

Diese operativen Schritte fallen in ein sensibles Marktumfeld. Erst gestern warnte die Internationale Energieagentur (IEA) vor drohenden Engpässen bei Seltenen Erden, die das Wachstum bei Elektroautos, KI-Rechenzentren und Robotik ausbremsen könnten. Da China aktuell rund 60 Prozent der weltweiten Förderung und über 90 Prozent der Raffineriekapazitäten kontrolliert, schätzt die IEA den Investitionsbedarf zum Aufbau unabhängiger Lieferketten auf etwa 60 Milliarden US-Dollar im kommenden Jahrzehnt.

Um das Potenzial der neu entdeckten Anomalie am kanadischen Garrow-Projekt genauer zu bestimmen, bereitet Canamera Energy Metals nun die nächsten Bodenarbeiten vor. Geologische Kartierungen, Prospektionen und bodengeochemische Untersuchungen sollen die notwendige Datengrundlage liefern, um künftige Bohrprogramme zur Überprüfung der Tiefe und des exakten Gehalts der Anomalie zu starten.

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