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Branicks Group Aktie: Gläubiger geben Zeit

Die Schulden werden neu geordnet; wirksam werden soll das Konzept spätestens am 31. März 2027.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 99 Prozent Zustimmung zur Neustrukturierung
  • 375 Millionen Euro bis 2030 fällig
  • Weitere 220 Millionen Euro bis 2038
  • Sanierungsvollzug spätestens bis März 2027 geplant

Die Gläubiger der Branicks Group haben der Sanierung zugestimmt. 99 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Neustrukturierung der Verbindlichkeiten. Damit stellt sich die Gläubigerseite hinter das vom Unternehmen entwickelte Sanierungskonzept.

Fälligkeiten rücken weit nach hinten

Betroffen ist die ursprünglich 2026 fällige Unternehmensanleihe über 400 Millionen Euro. Die Neustrukturierung umfasst außerdem Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Für insgesamt 375 Millionen Euro gilt künftig der 30. September 2030 als Fälligkeitstermin.

Für weitere 220 Millionen Euro ist ein späterer Termin vorgesehen. Hier weichen die Angaben ab: Die erste Version der Mitteilung nannte den 30. September 2028, die Korrektur wenig später den 30. September 2038. Maßgeblich ist die korrigierte Fassung, also 2038.

Das verschafft dem Konzern Luft. Josef Schultheis, Chief Restructuring Officer, spricht von einem Vertrauensbeweis. Mit der gewonnenen Zeit könne sich das Unternehmen wieder voll auf das Geschäft konzentrieren und die Chancen in einem weiterhin herausfordernden Markt nutzen.

Vollzug bis spätestens März 2027

Fertig ist die Sanierung damit noch nicht. In den kommenden Wochen müssen mehrere technische Vollzugsvoraussetzungen erfüllt werden. Das Konzept soll bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 in Kraft treten, spätestens aber bis zum 31. März 2027.

Parallel dazu zieht das Unternehmen Konsequenzen bei der Aufsichtsratsstruktur. Die Beraterverträge mit der MDC Matthias Danne Consulting GmbH und der BLACKLAKE Management Partners GmbH wurden einvernehmlich beendet.

Deren Geschäftsführer, Dr. Matthias Danne und Dr. Johannes Conradi, sitzen im Aufsichtsrat der Gesellschaft. Beide Gesellschaften haben nach eigener Mitteilung entsprechende Dienstleistungsverträge mit einer von den Gläubigern finanzierten Gesellschaft abgeschlossen.

Die Trennung entschärft mögliche Interessenkonflikte zwischen Kontrollgremium und Beratungsmandaten. Für den Konzern, der zum 30. Juni 2026 Immobilien mit einem Marktwert von 10,1 Milliarden Euro betreute, zählt nun die fristgerechte Umsetzung: Spätestens am 31. März 2027 soll das Sanierungskonzept wirksam sein.

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Diskussion zu Branicks Group

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.