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Symbolbild, KI-generiert

Bitcoin: Thailand erlaubt lokale Spot-ETFs

Neue thailändische Regeln ermöglichen lokale Krypto-Spotfonds; Coinbase regt zugleich Vorbereitungen für quantensichere Bitcoin-Technik an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Thailand gestattet lokale Bitcoin- und Ether-ETFs
  • Fonds benötigen mindestens 80 Prozent Krypto-Engagement
  • US-Spotfonds verzeichneten zuletzt Nettoabflüsse
  • Coinbase regte Gespräche zu Quantensicherheit an

Die thailändische Börsenaufsicht schafft neue Zugangswege für institutionelle Krypto-Anleger: Am heutigen Freitag sind dort Regulierungsvorschriften in Kraft getreten, die die Auflegung lokaler Spot-ETFs auf Bitcoin und Ether gestatten.

Zugelassene Fonds müssen dabei ein durchschnittliches Netto-Engagement von mindestens 80 Prozent in der zugrunde liegenden Kryptowährung halten und auf eine regulierte Verwahrung setzen. Die regulatorische Öffnung in Südostasien setzt einen Gegenpol zu den jüngsten Schwankungen bei den Kapitalflüssen in den USA.

Am Markt zeigt sich die Leitwährung davon zunächst unbewegt. Der Bitcoin notiert bei 82.069,00 USD und verzeichnet damit eine verhaltene Tagesveränderung von minus 0,1 Prozent. Dennoch hält das Papier einen komfortablen Abstand von 13 Prozent zu seinem 200-Tage-Durchschnitt.

Uneinheitliche Mittelflüsse an der Wall Street

Während in Asien neue Anlagevehikel den Weg an den Markt finden, dominierten bei den US-amerikanischen Spot-ETFs zuletzt Gewinnmitnahmen. Am Mittwoch verbuchten die dortigen Produkte Nettoabflüsse in Höhe von 261,46 Millionen Dollar.

Den größten Anteil daran trugen der FBTC von Fidelity mit Abflüssen von 152,73 Millionen Dollar sowie der IBIT von BlackRock, der Abgaben von 110,94 Millionen Dollar verzeichnete. Demgegenüber konnte der BITB von Bitwise zeitgleich leichte Zuflüsse von 2,22 Millionen Dollar verbuchen.

Der Rücksetzer unterbricht eine volatile Phase. Am Dienstag hatten die US-Fonds noch Nettozuflüsse von 175,62 Millionen Dollar ausgewiesen und damit Abflüsse vom Wochenauftakt kurzzeitig gedreht. Bereits in der Vorwoche endete eine dreiwöchige Serie von Kapitalzuflüssen mit einem wöchentlichen Nettoabzug von 681 Millionen Dollar.

Coinbase stößt Debatte über Quantensicherheit an

Neben den Kapitalströmen rückt auch die langfristige technische Architektur des Netzwerks in den Blickpunkt. Medienberichten zufolge forderte die Krypto-Handelsplattform Coinbase die Entwickler-Community am Dienstag dazu auf, Vorbereitungen für den Übergang zu quantensicheren Verschlüsselungsmethoden einzuleiten. Derartige Anpassungen und die Migration des gesamten Ökosystems könnten nach Einschätzung des Unternehmens mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Coinbase brachte dabei verschiedene Konstruktionsansätze zur Diskussion, darunter flexiblere Transaktionsstrukturen sowie gestaffelte oder hybride Signaturen.

Der Vorstoß versteht sich ausdrücklich als Diskussionsbeitrag und stellt weder ein bereits beschlossenes Protokoll-Upgrade noch einen verbindlichen Zeitplan dar. Die Initiative unterstreicht jedoch, dass neben regulatorischen Impulsen auch grundlegende Sicherheitsfragen die Entwicklung der Kryptowährung prägen.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.