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BioNTech Aktie: Mpox-Studie abgeschlossen

BioNTech schließt Mpox-Impfstoffstudie ab und kündigt umfangreiches klinisches Programm für 2026 an. Analysten stufen die Aktie positiv ein, trotz eines deutlichen Kursrückgangs.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Abschluss der Phase-1/2-Studie für Mpox-Impfstoff
  • Positive Analystenbewertungen von Jefferies und Truist
  • Ambitioniertes Programm mit 15 Phase-3-Studien geplant
  • Solide Bilanz mit 17,2 Milliarden Euro Liquidität

BioNTech hat die Phase-1/2-Studie für seinen prophylaktischen Mpox-Impfstoffkandidaten abgeschlossen. Der Abschluss des randomisierten, teilweise verblindeten Dosiseskalations-Trials markiert einen weiteren Schritt in der Neuausrichtung des Unternehmens — weg vom reinen COVID-19-Geschäft, hin zu einem breiten Produktportfolio.

Analysten werden optimistischer

Parallel zum klinischen Fortschritt hat sich die Stimmung unter Finanzanalysten spürbar aufgehellt. Jefferies vergab am 27. März ein „Buy“-Rating, Truist Financial folgte am 28. März mit einer Hochstufung. Marktbeobachter werten dies als Signal, dass die Aufmerksamkeit der Investoren zunehmend auf die spätklinische Pipeline gerichtet ist — und weniger auf die jüngsten personellen Veränderungen im Management.

Trotz dieser positiven Impulse steht die Aktie unter erheblichem Druck. Mit einem Kurs von rund 74,70 Euro notiert sie knapp 30 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs.

Dichter Datenkatalog für 2026

BioNTech hat für das laufende Jahr ein ambitioniertes klinisches Programm angekündigt. Bis Ende 2026 sollen 15 Phase-3-Studien laufen, mindestens sieben spätklinische Datenpakete werden erwartet. Zu den Schlüsselprogrammen zählt ein PD-L1xVEGF-A-Kandidat in globalen Phase-3-Studien für Lungenkrebs. Ziel ist der erste Onkologie-Launch noch in diesem Jahr — mit dem längerfristigen Ziel, bis 2030 zehn Krebsindikationen zugelassen zu haben.

Die Umsatzprognose für 2026 liegt bei 2,0 bis 2,3 Milliarden Euro. Rückendeckung gibt die Bilanz: Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 verfügte BioNTech über rund 17,2 Milliarden Euro in liquiden Mitteln und Wertpapieren — genug, um die laufenden Entwicklungszyklen und Partnerschaften mit Pfizer, Bristol Myers Squibb und Genmab langfristig zu finanzieren.

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