Benz Mining will die erste Mineralressourcenschätzung für Icon im ersten Quartal 2027 vorlegen. Die am Montag veröffentlichten Bohrergebnisse liefern dafür weitere Anhaltspunkte: Das Unternehmen meldet breite goldhaltige Abschnitte und eine zunehmende räumliche Abgrenzung des Systems. Für Anleger steht damit nicht allein der einzelne Bohrtreffer im Mittelpunkt, sondern dessen Bedeutung für die geplante erste Bestandsaufnahme.
Umfangreiches Bohrprogramm liefert Grundlage
Die jüngste Veröffentlichung umfasst Ergebnisse aus 68 Rückspülbohrungen mit insgesamt 25.776 Metern. Sie betreffen das Goldareal Icon bei Glenburgh in Westaustralien. Benz Mining stützt seine Aussagen zur Ausdehnung der Mineralisierung damit auf ein umfangreiches Bohrprogramm.
Der entscheidende Zusammenhang liegt zwischen den einzelnen Treffern und dem Gesamtbild des Vorkommens. Hohe Goldgehalte können Aufmerksamkeit erzeugen. Für die angekündigte Ressourcenschätzung zählt jedoch ebenso, wie sich die mineralisierten Bereiche räumlich abgrenzen lassen. Genau darauf zielen die ergänzenden Angaben des Unternehmens.
Als herausragendes Ergebnis nennt Benz Mining einen Abschnitt von 46 Metern mit 6,5 Gramm Gold je Tonne ab einer Bohrtiefe von 454 Metern. Diese Werte beschreiben einen konkreten Bohrabschnitt, nicht den durchschnittlichen Goldgehalt des gesamten Systems.
Ausdehnung wird zum entscheidenden Maßstab
Nach Unternehmensangaben zeichnet sich eine mineralisierte Zone mit einer Breite von 100 bis 200 Metern ab. Die Mineralisierung wurde zudem bis in vertikale Tiefen von mehr als 500 Metern definiert.
Damit ergänzt die Tiefenausdehnung das Bild der seitlichen Erstreckung. Die Meldung beschränkt sich also nicht auf einen isolierten hohen Goldgehalt. Sie beschreibt zugleich die Dimensionen des Systems, die Benz Mining mit den bisherigen Bohrungen erfasst hat.
Die Arbeiten grenzen die Mineralisierung über den ersten Kilometer eines bekannten, drei Kilometer langen Trends ab. Die bekannte Trendlänge ist dabei nicht mit einer bereits vollständig abgegrenzten Ressource gleichzusetzen.
Ressourcenziel bleibt der nächste Prüfstein
Die für Anfang 2027 angestrebte erste Ressourcenschätzung soll die bisherigen Explorationsergebnisse in eine zusammenhängende Bewertung überführen. Der Termin ist ein Unternehmensziel, keine bereits abgeschlossene Bewertung des Vorkommens.
Für Anleger ergibt sich daraus eine klare Einordnung: Die neuen Treffer stärken die Datengrundlage für Icon. Ob daraus eine entsprechend umfangreiche erste Ressource hervorgeht, muss die angekündigte Schätzung zeigen. Bis dahin bleiben die Bohrabschnitte und die beschriebene räumliche Ausdehnung die konkreten Belege für den Fortschritt des Projekts.
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