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Symbolbild, KI-generiert

BASF Aktie: Große Fortschritte gemacht

Der Chemiekonzern profitiert von 310 Millionen Euro Förderung für grüne Projekte und einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm, was den Kurs auf ein neues Jahreshoch katapultiert hat.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs erreicht neues 52-Wochen-Hoch bei 54,70 Euro
  • Staatliche Förderung von 310 Millionen Euro für Dekarbonisierung
  • Aktienrückkäufe von über 19 Millionen Anteilen seit November
  • Erste Quartalszahlen und Hauptversammlung Ende April erwartet

Ein 95 Tonnen schweres Bauteil für das Stammwerk in Ludwigshafen markiert einen operativen Wendepunkt für den Chemiekonzern. Flankiert von staatlichen Fördermitteln in dreistelliger Millionenhöhe und einem strikten Aktienrückkaufprogramm belohnen Anleger die strategischen Schritte des Managements. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Stärke auf dem Handelsparkett.

Diese positive Grundstimmung hievte den Kurs am Freitag auf ein frisches 52-Wochen-Hoch von exakt 54,70 Euro. Mit einem Tagesplus von gut zwei Prozent setzt das Papier seine dynamische Aufwärtsbewegung fort. Auf Sicht der letzten 30 Tage steht mittlerweile ein Zuwachs von über 18 Prozent zu Buche. Die Aktie hat sich damit deutlich von ihrem 200-Tage-Durchschnitt bei 45,33 Euro nach oben abgesetzt und einen stabilen Aufwärtstrend geformt.

Grüner Umbau mit Staatshilfe

Treiber dieser Entwicklung sind konkrete Fortschritte bei der Dekarbonisierung. Kürzlich erreichte ein riesiger Plattenfallfilmverdampfer für eine der weltweit leistungsstärksten industriellen Wärmepumpen den Steamcracker in Ludwigshafen. Ab Mitte 2027 soll die Anlage jährlich bis zu 500.000 Tonnen CO2-freien Prozessdampf liefern und die lokalen Emissionen um bis zu 98 Prozent senken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt dieses Vorhaben mit bis zu 310 Millionen Euro.

Parallel dazu stützt das Management den Kurs durch kontinuierliche Käufe eigener Papiere. Allein in der ersten Aprilwoche erwarb der Konzern über 228.000 Aktien über die Börse. Seit dem Start des Programms im vergangenen November wurden bereits mehr als 19 Millionen Anteile eingezogen. Diese Verknappung des Angebots zielt direkt darauf ab, die Gewinnbeteiligung der verbleibenden Aktionäre zu erhöhen.

Der nächste Härtetest für diese Rally steht bereits fest im Kalender. Am 30. April präsentiert das Unternehmen die offiziellen Zahlen für das erste Quartal und hält zeitgleich die Hauptversammlung in Mannheim ab. Neben der erwarteten Dividende von 2,25 Euro je Aktie wird das Management dort konkrete Details zur geplanten Verselbstständigung der Agrarsparte vorlegen.

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