Mario Gross setzt ein deutliches Zeichen. Der Chief Supply Chain Officer von Amrize hat in der laufenden Woche massiv eigene Aktien erworben. Inmitten einer volatilen Marktphase signalisiert das Management damit Vertrauen in die langfristige Strategie des Unternehmens.
Käufe im sechsstelligen Bereich
Gross erwarb insgesamt 4.000 Anteile über den freien Markt. Die Transaktionen wurden zu Kursen zwischen 48,63 und 49,47 USD abgewickelt. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 196.032 USD.
Durch diesen Zukauf erhöht der Manager seinen direkten Bestand auf 34.747 Aktien. Die Abwicklung der Käufe erfolgte ferner in Schweizer Franken zu einem Umrechnungskurs von 0,7902 CHF pro US-Dollar.
Operative Entwicklung und Kursdruck
Operativ zeigt Amrize ein zweigeteiltes Bild. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 auf 2,18 Milliarden USD. Parallel dazu weitete sich der Verlust je Aktie auf 0,21 USD aus, nachdem im Vorjahr noch ein Minus von 0,16 USD zu Buche stand.
An der Börse bleibt die Lage derweil angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von 43,00 Euro notiert das Papier seit Jahresbeginn rund neun Prozent im Minus. Ein RSI von 32,3 deutet allerdings auf eine technisch überverkaufte Situation hin.
Prognosen für die kommenden Jahre
Für das laufende Geschäftsjahr stellen Analysten eine Wende bei der Ausschüttung in Aussicht. Nach einer Nullrunde im Jahr 2025 wird für 2026 eine Dividende von 0,670 USD pro Aktie prognostiziert.
Die Erwartungen für die kommenden Jahre bleiben hoch. Bis 2028 rechnen Marktbeobachter mit einem Gewinn von 3,66 USD je Aktie. Konkrete Impulse könnten die nächsten Quartalsergebnisse im Spätsommer liefern.
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