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Aixtron Aktie: Optoelektronik-Boom!

Optoelektronik beflügelt Aixtrons Bestellungen; eine Neubewertung hängt laut JPMorgan von möglichen Prognoseanhebungen ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Auftragseingang erreicht rund 275 Millionen Euro
  • Vorjahreswert von 124 Millionen Euro übertroffen
  • Umsatz steigt auf 184 Millionen Euro
  • JPMorgan sieht weiteres Kurspotenzial

Die US-Bank JPMorgan traut dem Halbleiterausrüster Aixtron nach der jüngsten operativen Erholung weitere Kursgewinne zu.

Am Freitag ging das Papier mit einem Schlusskurs von 32,47 Euro aus dem Handel. Der Optimismus stützt sich insbesondere auf die Dynamik im Bereich der Optoelektronik, die den Auftragseingang zuletzt maßgeblich angetrieben hat.

Dynamik in der Optoelektronik treibt Bestellungen

JPMorgan stufte das jüngste Abschneiden beim Auftragseingang als sehr stark ein. Das Neugeschäft habe die Markterwartungen ebenso übertroffen wie die erreichte Profitabilität. Nach Einschätzung des Analysehauses könnte der Aktie eine weitere Neubewertung bevorstehen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass das Unternehmen das erreichte Niveau nutzen kann, um die kurz- und mittelfristigen Prognosen anzuheben.

Die Experten heben hervor, dass sich die Nachfrage vor allem in optoelektronischen Anwendungen beschleunigt hat. Dieses Segment sorgt für die notwendige Auslastung, um die Profitabilität auf dem angestrebten Niveau zu stabilisieren.

Erholung nach verhaltenem Jahresauftakt

Im bisherigen Jahresverlauf setzte sich bei dem Spezialanlagenbauer eine spürbare Belebung durch. Nachdem der Start in das Geschäftsjahr noch verhalten ausgefallen war, zog das operative Geschäft im Berichtszeitraum kräftig an.

Der vorläufige Auftragseingang kletterte auf rund 275 Millionen Euro, während im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch 124 Millionen Euro zu Buche gestanden hatten. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit lediglich 214,6 Millionen Euro gerechnet.

Dieser Zuwachs spiegelt wider, dass Kunden ihre Investitionen in neue Fertigungskapazitäten wieder hochfahren. Die Nachfragebelebung sorgte dafür, dass die Marktschätzungen für den Berichtszeitraum klar übertroffen wurden.

Parallel zum Auftragseingang zeigte auch die Erlösentwicklung nach oben. Der Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 184 Millionen Euro, verglichen mit 119,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Anleger blicken auf die künftige Prognose

Für Marktteilnehmer rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, inwieweit das Management die verbesserten Rahmendaten in offizielle Zielanhebungen übersetzen wird. JPMorgan verweist darauf, dass eine Anpassung der kurz- und mittelfristigen Vorgaben den entscheidenden Katalysator für eine anhaltende Höherbewertung liefern könnte.

Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie ein Kursplus von 88 Prozent. Die weitere Entwicklung dürfte nun maßgeblich davon abhängen, ob das Unternehmen die angezogene Dynamik bei Auftragseingang und Umsatz auch im Schlussquartal bestätigen kann.

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