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Thyssenkrupp meldet besser als erwartete Quartalszahlen – Wie reagiert die Aktie?

Bereits im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen legten die Aktien des Industrie- und Stahlkonzern Thyssenkrupp deutlich zu, gestern gingen sie als drittbester MDAX-Wert mit einem Plus von 2,5 Prozent bei 5,78 Euro aus dem Handel und bauten damit das Kursplus der letzten sechs Monate auf beeindruckende 130 Prozent aus.

Die Erwartungen, die die Anleger an die Geschäftsentwicklung des Stahlkonzerns haben, sind dementsprechend groß. Und blickt man auf die heute veröffentlichten Zahlen, dann hat der Konzern nicht enttäuscht. Der Start ins Geschäftsjahr verlief hervorragend, sowohl bei Umsatz wie Ergebnis übertraf Thyssenkrupp die Erwartungen der Analysten.

Vor allem Dank einer kräftigen Erholung im Stahl- und Automobilbereich legte der Auftragseingang im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 um 14 Prozent auf 8,7 Mrd. Euro zu. Der Umsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro, das bereinigte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sprang auf 220 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 279 Mio. Euro zu Buche stand.

Angesichts der erzielten Ergebnisse im zweiten Quartal ist das Management um Vorstandschefin Martina Merz auch für das Gesamtjahr sehr zuversichtlich. Der Umsatz soll im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zulegen (VJ: 29 Mrd. Euro), das bereinigte EBIT im mittleren dreistelligen Millionenbereich liegen.

Thyssenkrupp-Aktie vorbörslich kaum verändert

Nach den kräftigen Kurszuwächsen der letzten Monate notieren Aktien von Thyssenkrupp kurz vor Handelsstart bei Lang & Schwarz mit 11,55/11,60 Euro kaum verändert zum gestrigen Schlusskurs. Aber zum einen dürften viele Anleger nach dem Motto “Sell on Good News” die kräftigen Kurszuwächse der letzten Monate nutzen, um – zumindest einen Teil – ihrer Buchgewinne zu realisieren. Zum anderen hat sich nach dem gestrigen Kurseinbruch im Späthandel die Stimmung eingetrübt, so dass sich die Papiere mit einem behaupteten Handelsstart heute noch gegen den Gesamtmarkttrend stemmen.

Bildquelle: Pixabay

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