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Pernod Ricard Aktie: Durststrecke bis 2026

Pernod Ricard verzeichnet Umsatz- und Gewinnrückgänge, kämpft mit Problemen in den USA und China und rechnet erst 2026 mit einer Erholung des Geschäfts.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz und operativer Gewinn deutlich gesunken
  • Schwierigkeiten in Schlüsselmärkten USA und China
  • Management prognostiziert Erholung erst für 2026
  • Dividende von 4,70 Euro je Aktie ausgeschüttet

Der französische Spirituosenhersteller durchlebt schwere Zeiten. Das erste Quartal bis Ende September brachte erneut Rückschläge, während das Management erst für Anfang 2026 wieder mit besseren Geschäften rechnet. Die Aktie spiegelt diese düsteren Aussichten bereits wider.

Die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr sprechen eine klare Sprache: Der Umsatz schrumpfte organisch um 3,0 Prozent auf 10,96 Milliarden Euro. Noch härter traf es den operativen Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft – hier brach das Ergebnis um 5,3 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro ein.

Problemregionen bremsen weiter

Zwei Schlüsselmärkte bereiten dem Absolut-Vodka-Hersteller besonders Kopfzerbrechen. In den USA drückt der anhaltende Lagerabbau auf die Verkaufszahlen, während in China die schwächelnde Verbrauchernachfrage für Gegenwind sorgt. Beide Regionen gelten als entscheidend für die Erholung des Konzerns.

Das Management bezeichnet das laufende Geschäftsjahr offen als „Übergangsjahr“ – ein euphemistischer Begriff für weitere Rückgänge. Bereits das Auftaktquartal von Juni bis September soll mit sinkenden Umsätzen beginnen.

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Zusätzliche Belastungen am Horizont

Als wäre die operative Schwäche nicht genug, drohen neue externe Risiken. Die angekündigten US-Handelszölle könnten die Margen zusätzlich unter Druck setzen. Gleichzeitig leidet der Konzern bereits unter dem Handelsstreit zwischen China und der EU.

Die gesamte Spirituosenbranche kämpft mit den Nachwehen des Pandemie-Konsumbooms. Nach Jahren überdurchschnittlicher Nachfrage normalisiert sich das Kaufverhalten der Verbraucher – allerdings langsamer als erhofft.

Immerhin konnte der Nettogewinn um 11 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro zulegen, was jedoch primär auf einmalige Effekte zurückzuführen ist. Die Aktionäre sollen dennoch mit einer Dividende von 4,70 Euro je Aktie entschädigt werden.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.