Während JinkoSolar mit Rekordzahlen bei der Auslieferung von Solarmodulen glänzt, blutet die operative Tochtergesellschaft Milliarden. Ein krasser Widerspruch, der die brutalen Preiskämpfe in der Solarbranche offenbart. Kann der Gigant seine massive Marktmacht endlich in Profit ummünzen?
Tochtergesellschaft im freien Fall
Die finanzielle Realität sieht düster aus: Die operative Haupttochter von JinkoSolar verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Nettoverlust von umgerechnet 405 Millionen US-Dollar. Ein dramatischer Sturz im Vergleich zum Vorjahresgewinn von 1,2 Milliarden Yuan. Parallel dazu brach der Umsatz um 33 Prozent ein – eine alarmierende Entwicklung, die zeigt, dass hohe Absatzmengen allein kein Garant für Profitabilität sind.
Rekordauslieferungen trotz Krise
Ironischerweise meldet der Konzern gleichzeitig historische Operativzahlen. Mit 41,8 Gigawatt ausgelieferter Module in der ersten Jahreshälfte baute JinkoSolar seine Marktführerschaft weiter aus und überschritt als erstes Unternehmen weltweit die Marke von 350 Gigawatt kumulativer Gesamtauslieferungen. Die zweite Quartalszahl von 24,3 Gigawatt deutet zudem auf eine deutliche Belebung gegenüber dem schwachen Jahresstart hin.
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Der Preiskrieg frisst die Margen
Diese scheinbare Paradoxie erklärt sich durch einen erbarmungslosen Preiskampf in der gesamten Solar-Branche. Überkapazitäten und intensiver Wettbewerb drücken die Durchschnittspreise für Solarmodule kontinuierlich nach unten. JinkoSolar liefert zwar mehr denn je, verdient aber immer weniger daran. Die jüngsten Verluste setzen sich damit fort – bereits im ersten Quartal hatte der Konzern die niedrigen Modulpreise als Hauptgrund für margenschwache Ergebnisse genannt.
Alles Augenmerk auf das kommende Quartalsergebnis
Die entscheidende Frage bleibt: Wann dreht JinkoSolar den Hebel von reiner Volumen- zu profitabler Wachstumsstrategie? Eine erste Antwort erwarten Anleger mit der Veröffentlichung der konsolidierten Quartalszahlen nach US-GAAP um den 4. September. Diese werden das gesamte finanzielle Bild des Konzerns zeigen und müssen beweisen, dass die Fortschritte in der Technologie und die geplanten Kapazitätserweiterungen auch auf der Ergebnislinie ankommen.
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