Die spanische Großbank BBVA lässt bei ihrem Übernahmeversuch der kleineren Banco Sabadell nicht locker. Nach monatelangem Ringen hat der Finanzkonzern nun erneut die Konditionen seines Angebots nachgeschärft – diesmal wegen einer zwischenzeitlich ausgeschütteten Dividende.
Die neue Formel lautet: Eine BBVA-Aktie plus 0,70 Euro in bar für 5,5483 Sabadell-Papiere. Damit reagiert das Institut auf die Zwischendividende von 0,07 Euro je Aktie, die Sabadell Ende August an seine Anteilseigner ausschüttete.
Präzision bis ins Detail
BBVA zeigt sich peinlich genau bei der Kalkulation. Bereits Ende März hatte die Bank ihre ursprünglichen Konditionen angepasst und damals eine BBVA-Aktie plus 0,70 Euro für 5,3456 Sabadell-Aktien geboten. Der Grund: die Berücksichtigung der Schlussdividenden beider Häuser für 2024.
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Die jetzige Korrektur folgt derselben Logik. Mit dem Ex-Dividenden-Datum am 27. August und der tatsächlichen Ausschüttung zwei Tage später war eine erneute Nachjustierung unvermeidlich. BBVA betont, dass die wirtschaftliche Äquivalenz des ursprünglichen Angebots gewahrt bleibt.
Marathonlauf durch die Instanzen
Der Übernahmepoker läuft bereits seit Mai auf Hochtouren. Am 9. Mai startete BBVA den Angriff, am 24. Mai reichte die Bank den Antrag bei der spanischen Finanzmarktaufsicht CNMV ein. Seit dem 11. Juni wird das Dossier offiziell geprüft.
Was als schnelle Konsolidierung gedacht war, entwickelt sich zur Geduldsprobe. Jede Dividendenzahlung erfordert neue Berechnungen, jeder regulatorische Schritt kostet Zeit. Doch BBVA gibt nicht auf – die Vollübernahme des Rivalen bleibt das erklärte Ziel in dem sich wandelnden spanischen Bankensektor.
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