Seit ca. 5 min bin ich Short in Euro/US-Dollar, Einstieg war bei 1,31952 US-Dollar. Den Trailing-Stopp habe ich in der Region des bisherigen Tageshochs bei 1,32088 platziert.
Seit ca. 5 min bin ich Short in Euro/US-Dollar, Einstieg war bei 1,31952 US-Dollar. Den Trailing-Stopp habe ich in der Region des bisherigen Tageshochs bei 1,32088 platziert.
Update I (08:25 Uhr): Bevor ich richtig mit der Arbeit beginne noch ein kurzer Zwischenstand. DAX bei 6.456 Punkten, ich ziehe den Stopp 1 Punkt unter Einstand auf 6.462 Punkte. Nun kann’s entspannt weiter gehen.
Nachdem es gestern Abend so schön geklappt hat und wir heute nicht sonderlich höher reinkommen, versuche ich nochmal das Spiel gegen den Widerstand bei ca. 6.470 Punkten und platziere jetzt (08:10 Uhr) einen Short im DAX bei 6.463 Punkten, Trailing-Stop bei 6.480.
Erfolgreichen Tag.
Update II: So, ausgeknocked hat es mich bei 6.441 Punkten, das brachte mir 8 Punkte Gewinn. Ich weiss, der Training-Stop war unglaublich eng, es gab quasi “keine Luft zum atmen”, d.h. durch den engen Stopp hab ich dem Trade fast jegliche Schwankungsmöglichkeit genommen. Aber heute beabsichtigt, da ich nicht mit einer Position übernachten will. So einen schönen Abendgewinn mitgenommen.
Update I (20:18 Uhr): Wow, es geht schön abwärts. Deshalb wird der Training beim Stand von 6.437 auf 6.445 “hauteng” nachgezogen bis es mich ausstoppt.
Nachdem der DAX nun schon mehrfach im Bereich 6.450 – 6.470 abgeprallt ist, versuche ich heute Abend (20.00 Uhr) mal einen Short bei 6.449 Punkten. Trailing-Stop lege ich bei 6.470.
Der regelmäßig hier vorbeischauende Leser wird es wissen: ich hatte die Commerzbank regelmäßig auf meiner Crashdepot-Watchlist, vereinzelt bin ich auch ein- und sehr kurzfristig wieder ausgestiegen.
So kaufte ich u.a. bei 1,3820 Euro, bei 1,35 Euro und auch schon mal bei unter 1,20 Euro. Meist hab ich nach wenigen (3 – 5) Prozent Kursgewinn wieder geschlossen, der nachfolgende weitere Kursverfall gab mir immer recht. Aber betrachtet man das Ganze jetzt ein wenig langfristiger, ärgere ich mich heute natürlich über die jeweiligen Verkäufe. Bekanntlich ärgert man sich über entgangene Gewinne sogar mehr als über realisierte Verluste.
Nichtsdestrotrotz habe ich noch ein paar Reststücke im Bestand, z.T. teurer eingekauft, ein paar auch billiger. Mich würde Eure Meinung interessieren, nachdem ich gestern im Handelsblatt einen in keine Richtung tendierenden Bericht zum Kauf von Bankaktien gelesen habe (Bankaktien – kaufen oder nicht? “Ein gefährliches Spiel”).
Bei Kursen um die 2 Euro aussteigen oder eher auf einen mittelfristig weiter steigenden Kurs setzen? Wie seht Ihr die Chancen von europäischen Bankaktien, hier insbesondere einer Commerzbank?
Update I (08:16 Uhr): Und sofort wird der Stopp in einen Trailing-Stopp umgewandelt und auf Einstand bei 6.420 Punkten nachgezogen. Eng, ich weiss. Aber ich hab ab sofort bis abends keine Zeit mehr, da will ich endlich mal wieder paar Punkte im Plus mitnehmen.
Gewinne, Gewinne, Gewinne: Gewinnmitnahmen? Der Dow Jones hat seit Jahresbeginn an 10 von 12 Tagen mit Gewinnen geschlossen. Der DAX hat jeden Handelstag diese Woche mit Gewinnen beendet, seit Jahresbeginn sind es ca. 10 Prozent. Irgendwann wird es wohl doch noch mal ein paar kleine Gewinnmitnahmen geben. Darauf setze ich heute früh und bin 08:10 Uhr bei 6.420 Punkten im Dax Short, Stopp bei 6.440.
Dank der zuletzt starken Performance von Euromicron hat sich mein Dividendendepot ins Plus bewegt, obwohl bis jetzt noch kein einziger Euro Dividende geflossen ist. Beim aktuellen Kurs von 17,80 Euro liegt Euromicron über 7 Prozent im Plus. Da auch die Euwax nichts verliert, nahezu unverändert notiert, steht das Dividendendepot aktuell bei 1,42 Prozent im Plus. Freut mich, aber das eigentliche Ziel ist, mit regelmäßigen und überdurchschnittlichen Dividendenzahlungen die Rendite, die aktuell am Tages-bzw. Festgeldmarkt zu erzielen ist, deutlich zu schlagen. Kommen dann noch Kursgewinne dazu, umso besser!
Ich bin weiter fleißig am scannen, wo weitere interessante Dividendenwerte lauern. Hinweise (in den Kommentaren) sind herzlich willkommen!
Disclaimer beachten, da ich alle Werte tatsächlich kaufen!
Richtig gut zulegen kann heute auch der Euro gegenüber dem US-Dollar, nähert sich aktuell sehr schnell der 1,30er Marke. Offensichtlich sind für’s erste die ganz großen Sorgen um die Euro-Schuldenkrise vom Tisch, konzentrieren sich die Anleger wieder vermehrt auf Unternehmensnachrichten, die ja auch momentan mit Beginn der Bilanzsaison vermehrt eintrudeln.
Aktuell ist die Dynamik bei Euro/US-Dollar sehr groß und von der Nachrichtenseite drohen vorerst keine zu großen Störfeuer. Deshalb sollte meiner Meinung nach einem Überschreiten der 1,30er Marke in den nächsten Tagen nicht allzu viel entgegen stehen. Insbesondere, da aktuell zu viele (wichtige) Investoren in allen möglichen Publikationen einen Crash des Euro heraufbeschwören. Offensichtlich sind viele Short und wundern sich jetzt, dass der Euro steigt. Und müssen sich nun irgendwann unter großen Schmerzen eindecken…
Nachdem die Coba heute verkündet hat, dass sie den Kapitalbedarf von 5,3 Milliarden locker selbst beibringen zu können, gab’s einen Kurssprung von über 14 Prozent auf aktuelle 1,62 Euro. Damit ist die Commerzbank heute mein klarer Topwert. Zumal ich immer noch ein paar Stück im Depot liegen habe, deshalb freut mich hier jede Erholung.
Zusätzlichen Schwung gaben hier heute auch noch positive Zahlen von Morgan Stanley, der Verlust fiel hier deutlich geringer aus (-14 US-Cent/Aktie) als von Analysten erwartet (-57 US-Cent/Aktie) Und auch die Ergebnisse der Bank of America erfreuten die Anleger.
Mittel- bis Langfristig wage ich momentan keine Prognose, hoffe aber, dass ich auf Jahresfrist wieder meinen Einstiegskurs erreiche.
Während die Weltbank in drastischen Worten vor einer globalen Wirtschaftskrise warnt und Juncker vor einer “technischen Rezession” warnt hat die (mir bis dato völlig unbekannte) Ratingagentur Egan-Jones die Bonitätsnote für Deutschland auf AA- herabgestuft (vorher AA).
Wenngleich die Ratingagentur kaum bekannt ist und Deutschland allerorts eher als kleines gallisches Dorf gesehen wird, was sich in der drohenden Weltrezession wacker behauptet, scheinen mir die Kameraden von Egan-Jones gar nicht so verkehrt zu liegen. Denn sie begründen ihren Schritt mit den drohenden Verpflichtungen, die auf Deutschland zukämen, wenn sich die Schuldenkrise in Europa verschärft und Deutschland bei weiteren Rettungsvorhaben mit gigantischen Milliardenbeträgen einspringen müsste. Dann würde Deutschland in die Pflicht genommen für all die Länder, die momentan von den großen Agenturen der Ratingbranchen reihenweise (fast wöchtenlich) abgestuft werden. Und dann stellt sich tatsächlich die Frage, ob diese Verpflichtungen von Deutschland tatsächlich so gestemmt werden können, ohne dass die Bonität nachhaltig leidet.
Und dann läge Egan-Jones gar nicht mal so daneben..
Update IV (19.01.2012): F… Position direkt nach Eröffnung bei 6.390 ausgeknocked, danach gehts ordentlich abwärts. Sehr ärgerlich, verbleiben 18 Ticks Verlust, obwohl die Richtung stimmt…
Update III (23.30 Uhr: Handelsschluss, ich bin noch im Spiel, d.h. die Position ist zur Overnight-Position geworden, mach ich eigentlich nicht sonderlich gerne. Aber morgen 08.00 Uhr werd ich am Rechner sitzen. Gute Nacht.
Update II (20.14 Uhr): Und nochmal short rein bei 6.372 Punkten, Trailing-Stop bei 6.390 Punkten.
Update I: Erst liefe ganz gut in die richtige Richtung, der Stop wurde automatisch nachgezogen. Dann drehte der Markt doch noch, das hat den Trade bei 6.354 ausgestoppt, “bringt” zwei Punkte Verlust. Verkraftbar.
Guten Abend. Ich versuche aufgrund kurzfristiger Chartmuster einen Short im DAX bei 6.352 Punkten. Stopp als Trailing-Stop sehr eng bei 6.364 Punkten.
Wie eben bei Reuters zu lesen, hat die Bundesregierung die Wachstumsschätzungen für 2012 und auch 2013 veröffentlicht. Nach einem mageren Jahr 2012 mit 0,7 Prozent rechnet die Bundesregierung für 2013 wieder mit einem Anziehen des Wirtschaftswachstums auf 1,6 Prozent.
Gleichzeitig auch positive Prognosen für den – eh schon starken – Arbeitsmarkt. So rechnet die Bundesregierung für 2012 mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent, für 2013 mit einer Quote von 6,7 Prozent.
Quelle: Reuters.de
5 Tage auf Juist bedeutet 5 Tage frei, 5 Tage total abschalten und auch 5 Tage ohne Internet, also ohne jegliche Infos bzgl. Börse, Wirtschaft etc.. Der tägliche Informationsfluss beschränkte sich ausschließlich auf den Ostfriesischen Kurier.
Heute Abend zurück stelle ich fest, das die Börse auch sehr fest ist. Der DAX über 6.300 Punkten, hätte ich nicht vermutet. Aber sehr schön für das Dividendendepot, sowohl Euromicron wie auch Euwax notieren weiter gut behauptet. Euromicron nähert sich der 18 Euro-Marke, Euwax weiterhin stabil über der 50 Euro-Marke. Ich habe beide Werte natürlich wegen ihrer sehr interessanten Dividendenrendite gekauft, freue mich natürlich aber auch über jede Kursteigerung, die das Depot – zumindest für den Betrachtungsmoment – im Wert schön steigen lassen.