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SPDR Blackstone ETF: Aktiver Ertragsfokus

Der HYBL-Fonds kombiniert Hochzinsanleihen und vorrangige Kredite unter aktiver Verwaltung. Ob die 0,70%-Gebühr durch überlegene Renditen gerechtfertigt ist, bleibt fraglich angesichts deutlich günstigerer Alternativen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktive Steuerung von Anleihen und Senior Loans
  • Gebührensatz von 0,70% deutlich höher als passive Konkurrenz
  • Enge Kreditaufschläge begrenzen Wertsteigerungsspielraum
  • Monatliche Ausschüttungen hängen von realen Ausfallraten ab

Der SPDR Blackstone High Income ETF (HYBL) kombiniert Hochzinsanleihen mit vorrangig besicherten Unternehmenskrediten, um in einem Marktumfeld mit engen Kreditaufschlägen stabile Erträge zu erzielen. Durch die aktive Steuerung versucht der Fonds, Kreditrisiken dynamisch zu managen und die Renditechancen beider Anlageklassen zu nutzen. Doch rechtfertigt die Expertise von Blackstone die deutlich höheren Gebühren im Vergleich zu passiven Produkten?

  • Strategie: Aktives Management durch Blackstone
  • Anlagefokus: Hochzinsanleihen und Senior Loans
  • Kosten: Gesamtkostenquote (TER) von 0,70 %

Kostenfaktor gegen Mehrwert

Anleger zahlen für die aktive Verwaltung des HYBL eine Gebühr von 0,70 %. Dies steht im starken Kontrast zu passiven Alternativen: Der SPDR Portfolio High Yield Bond ETF (SPHY) verlangt lediglich 0,05 %, während der Schwab High Yield Bond ETF (SCYB) mit 0,03 % noch günstiger ist. Der Erfolg der Strategie hängt somit maßgeblich davon ab, ob Blackstone durch gezielte Kreditauswahl eine Outperformance erzielt oder in volatilen Marktphasen einen besseren Kapitalschutz bietet als ein einfacher Index.

Marktdynamik und Sektorausblick

Das Umfeld für Hochzinsinstrumente bleibt 2026 von einer hohen Nachfrage nach laufenden Erträgen geprägt. Marktbeobachter rechnen mit moderaten Ausfallraten und einer insgesamt soliden Kreditqualität im US-Markt. Laut einer Umfrage der US-Notenbank unter Kreditprüfern wird zudem erwartet, dass die Kreditnachfrage im Jahresverlauf weiter anzieht. Der Fonds nutzt seine Flexibilität, um die Gewichtung zwischen Anleihen und Bankkrediten je nach Zinsumfeld und Risikolage anzupassen.

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Faktoren für die kommenden Monate

Für die weitere Entwicklung sind drei Kernaspekte entscheidend:

  1. Entwicklung der Kreditaufschläge: Die aktuell engen Spreads lassen wenig Raum für Fehler. Eine Ausweitung der Aufschläge würde den Nettoinventarwert (NAV) des Fonds belasten.
  2. Portfolio-Positionierung: Kommende Berichte werden zeigen, ob das Management defensiv auf vorrangige Kredite setzt oder das Risiko durch günstigere, niedriger bewertete Anleihen erhöht.
  3. Stabilität der Ausschüttungen: Die Nachhaltigkeit der monatlichen Zahlungen bleibt der wichtigste Indikator für Anleger, wobei die tatsächlichen Ausfallraten im Kreditportfolio die entscheidende Messgröße bilden.

Der Fonds grenzt sich durch die fundamentale Kreditanalyse von Blackstone von passiven Index-Trackern ab und setzt auf Sektorrotation, um auf Verschiebungen im Kreditmarkt zu reagieren.

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