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Siemens Energy Aktie: Mega-Deal sorgt für Aufbruchstimmung

Siemens Energy erhält Rekordauftrag für 210-Megawatt-Elektrolyseur in Mexiko und hebt Jahresprognose trotz aktueller Kursrückgänge an. Analysten bewerten die Entwicklung unterschiedlich.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordauftrag für weltgrößte grüne Wasserstoff-Anlage
  • Umsatzwachstum von einer Milliarde Euro im Quartal
  • Jahresprognose auf 13-15 Prozent Umsatzplus angehoben
  • Analysten uneins über zukünftige Entwicklung

Die Anleger zeigen sich zurückhaltend, obwohl der Energietechnik-Riese operativ glänzt. Während die Papiere am Freitag um 0,45 Prozent auf 92 Euro nachgaben, sprechen die Fundamentaldaten eine andere Sprache. Ein spektakulärer Großauftrag aus Mexiko könnte nun aber alles ändern.

Rekordauftrag katapultiert Portfolio nach vorn

Ein 210-Megawatt-Elektrolyseur-Auftrag für das Pacifico Mexinol-Projekt dürfte die Wasserstoff-Sparte massiv stärken. Gemeinsam mit Techint Engineering Construction entwickelt der Konzern eine der größten grünen Wasserstoff-Anlagen der Welt. Die Produktionskapazität: beeindruckende 4.000 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde.

Das Projekt in Sinaloa wird 2029 zur weltgrößten eigenständigen Produktionsstätte für ultra-kohlenstoffarme Chemikalien. Die Dimension ist gewaltig – 350.000 Tonnen grünes Methanol und 1,8 Millionen Tonnen blaues Methanol jährlich.

Quartalszahlen enttäuschen Börse nicht

Dabei hätten die Q3-Zahlen eigentlich für Euphorie sorgen müssen. Der Umsatz kletterte um eine Milliarde auf 9,75 Milliarden Euro, der Auftragseingang explodierte auf über 16 Milliarden Euro. Das Management hob prompt die Jahresprognose an – Umsatzplus von 13 bis 15 Prozent und eine Marge von 4 bis 6 Prozent sind nun das Ziel.

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Trotzdem schwächelt der Kurs. Auf Jahressicht steht zwar ein Plus von über 83 Prozent zu Buche, doch im vergangenen Monat büßten die Anteilsscheine fast sechs Prozent ein.

Analysten bleiben gespalten

Die Expertenfront zeigt Risse. Goldman Sachs und die Deutsche Bank bekräftigten ihre Kaufempfehlungen und verweisen auf das Potenzial im Gas- und Netzgeschäft. Bernstein Research bleibt dagegen bei „Underperform“ und warnt vor geopolitischen Risiken.

Besonders die Unsicherheit über mögliche Handelszölle bremst die Phantasie der Investoren. Dabei könnte gerade der Mexiko-Deal zeigen, wie erfolgreich sich der Konzern international positioniert – fernab von Handelskonflikten und mitten im boomenden grünen Wasserstoff-Markt.

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