PayPal sorgt derzeit für gemischte Gefühle bei Anlegern. Während die jüngsten Quartalszahlen des Zahlungsdienstleisters positiv überraschten, mehren sich gleichzeitig die Warnsignale. Große Investoren reduzieren ihre Positionen, die technische Analyse zeigt sich schwach – und das trotz solider Fundamentaldaten. Was steckt wirklich hinter dieser widersprüchlichen Gemengelage?
Institutionelle Flucht trotz starker Zahlen
Ein bemerkenswertes Detail sorgt für Aufmerksamkeit: Wellington Management Group LLP, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, hat seine PayPal-Beteiligung im ersten Quartal um 6,0 Prozent reduziert und hält jetzt noch 428.663 Aktien. Auch andere Hedgefonds haben ihre Positionen angepasst.
Diese institutionelle Vorsicht wirkt umso überraschender, wenn man auf die Geschäftsentwicklung blickt. PayPal übertraf im letzten Quartal die Erwartungen deutlich: Mit einem Gewinn je Aktie von 1,40 Dollar lag das Unternehmen über den Analystenschätzungen von 1,30 Dollar. Auch beim Umsatz punktete der Konzern mit 8,29 Milliarden Dollar gegenüber erwarteten 8,08 Milliarden.
Schwache Technik bei soliden Fundamentals
Die technische Lage zeichnet ein düsteres Bild. In den vergangenen fünf Tagen standen drei bearishe Signalen nur ein bullisches gegenüber – ein klares Warnsignal für die kurzfristige Entwicklung. Diese technische Schwäche kontrastiert scharf mit den fundamentalen Stärken des Unternehmens.
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Für das dritte Quartal 2025 prognostiziert PayPal einen Gewinn je Aktie zwischen 1,18 und 1,22 Dollar – ein Zeichen für anhaltende operative Stärke.
Analysten unentschieden
Die Meinungen der Experten spiegeln die Unsicherheit wider: 17 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, 14 raten zum Halten und zwei zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 85,00 Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau.
Die PayPal-Aktie steht damit exemplarisch für die aktuellen Marktwidsprüche: Während die Geschäftszahlen stimmen, scheinen institutionelle Investoren und die Technik andere Signale zu senden.
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