Der japanische Technologiekonzern nimmt den europäischen Wärmepumpenmarkt ins Visier. Mit einer 320-Millionen-Euro-Investition eröffnete Panasonic jetzt eine neue Produktionsstätte im tschechischen Pilsen – nur 70 Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt. Die ehrgeizige Ansage: Bis 2030 sollen dort jährlich 1,4 Millionen Wärmepumpen-Einheiten vom Band rollen.
„Wir werden die europäischen Markenhersteller herausfordern“, kündigte das Management kampfeslustig an. Das klingt nach einem direkten Angriff auf deutsche Platzhirsche wie Vaillant, Viessmann und Bosch.
Deutschland im Fokus der Expansion
Die Timing könnte besser kaum sein. Der deutsche Wärmepumpenmarkt zeigt sich robust: Im ersten Halbjahr schnellte der Absatz um satte 55 Prozent auf 139.500 Einheiten nach oben. Panasonic sieht trotz des Rückgangs gegenüber dem Rekordjahr 2023 „klar eine positive Entwicklung“ im deutschen Markt.
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Die neue Fabrik soll 700 Arbeitsplätze schaffen und dank hohem Automatisierungsgrad effizienter produzieren als bisherige Werke. Ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszentrum wird ebenfalls angesiedelt – ein klares Signal für langfristige Ambitionen.
Dual-Power-Strategie nimmt Fahrt auf
Parallel verstärkt der Konzern seine Präsenz im Verteidigungssektor. Auf der Londoner Rüstungsmesse DSEI präsentiert Panasonic vom 9. bis 12. September seine militärtauglichen TOUGHBOOK-Geräte. Die robusten Computer-Lösungen sind bereits NATO-zertifiziert und werden für Drohnensteuerung, Kommando-Zentren und Fahrzeugintegration eingesetzt.
Mit der Wärmepumpen-Offensive in Europa und der kontinuierlichen Expansion im B2B-Bereich positioniert sich Panasonic geschickt in zwei wachstumsstarken Märkten. Die 51,6 Milliarden Euro Jahresumsatz des Gesamtkonzerns könnten durch diese Doppelstrategie zusätzlichen Schub erhalten.
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