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Mittagsbörse: DAX kaum verändert: VW, FMC, Qiagen, Nordex, SFC Energy im Blickpunkt

by T. Kapitalus

Trotz neuer Rekordkurse an der Wall Street, der Dow Jones überspringt vorbörslich deutlich die Marke von 28.000 Punkten, kommt der DAX zum Wochenstart nicht wirklich in die Gänge. Obwohl der deutsche Leitindex freundlich in die Woche startet und kurz nach Handelsstart bis auf 13.273 Punkte steigt, fehlen Impulse und damit Anschlusskäufe, um weiter Richtung neues Jahreshoch zu marschieren. Bis zum Mittag fällt der DAX deshalb wieder zurück notiert aktuell mit 13.230 Punkten unverändert zum letzten Wochenschluss.

Etwas mehr Bewegung gibt es in der zweiten Reihe. Hier legt der MDAX ein halbes Prozent auf 27.327 Punkte zu, der TecDAX gewinnt sogar ein Prozent auf 3.028 Punkte.

Bei Einzelwerten fallen heute Aktien von VW, FMC, Qiagen, Nordex und SFC Energy  besonders auf.

Volkswagen

Der größte DAX-Verlierer ist aktuell der Autobauer Volkswagen. Europas größter Autokonzern wird vorsichtiger bei der Prognose und erwartet für das kommende Geschäftsjahr ein weniger starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinn wie bislang geplant. Wie VW-Chef Dies in einer Telefonkonferenz sagt, dürfte das große Wachstum auch im kommenden Jahr ausbleiben, da sich die wirtschaftlich eher schlechten Rahmenbedingungen nicht wesentlich geändert haben. Und VW-Finanzchef Frank Witter ergänzt: “Das Beste der Party ist vorbei“.

Im Rahmen der Fünfjahresplanung bei VW erwartet der Konzern für 2020 ein Umsatzwachstum von mind. 20 Prozent im Vergleich zu 2016. Bislang lag hier die Schätzung bei 25 Prozent, was absolut ein voraussichtlich niedrigeren Gewinn in 2020 von ca. 10 Mrd. Euro ergeben wird.

Die Anleger reagieren entsprechend enttäuscht, VW-Aktien fallen um 3,1 Prozent auf 177,80 Euro.

FMC

Aktien des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care profitieren heute von einem positiven Analystenkommentar der HSBC. Analyst Richard Latz bestätigt die Kaufempfehlung und hebt sein Kursziel leicht von 77 auf 78 Euro an.

FMC-Aktien können bislang 2,4 Prozent auf 67,50 Euro zulegen und setzen sich damit an die DAX-Spitze.

Qiagen

Aktien des Biotech-Unternehmens Qiagen starten mit einem zweistelligen Kurssprung in die neue Handelswoche, nachdem die Papiere bereits letzte Woche rund 20 Prozent zulegen konnten.

Letzten Mittwoch kursierten bereits Gerüchte, denen zufolge  der US-Technologiekonzern Thermo Fisher Scientific auf das Management von Qiagen zugegangen ist und auf eine Übernahme angesprochen hat (wir berichteten hier). Am Wochenende nun teilte Qiagen mit, dass man mehrere unverbindliche „Interessensbekundungen“ zum Erwarb aller Qiagen-Aktien erhalten hat, die von Vorstand und Aufsichtsrat nun geprüft werden. Anschließend sollen „im Einklang mit der organschaftlichen Pflicht und als Teil der Prüfung möglicher strategischer Alternativen“ Gespräche mit möglichen Interessenten geführt werden, um die Ernsthaftigkeit der Offerten zu prüfen.

Das weckt die Hoffnung der Anleger auf eine mögliche Übernahmeschlacht. Qiagen-Aktien klettern aktuell um 11,8 Prozent auf 38,06 Euro und damit auf den höchsten Stand seit 19 Jahren.

Nordex

Gut ein Prozent schwächer starten die Aktien des Windanlagenbauers Nordex in die neue Handelswoche, nachdem sich Anleger in der letzten Woche noch über ein deutliches Wochenplus von rund zehn Prozent freuen konnten.

Grund dafür könnte die heute gestartete erste Annahmeperiode für das Übernahmeangebot des spanischen Großaktionärs Acciona sein. Diesen hatte die BaFin heute genehmigt. Damit beginnt heute die bis zum 18. Dezember dauernde 30tägige Annahmeperiode. Das die Anleger die Aktien aber zum von Accional gebotenen Preis von 10,34 Euro andienen, dürfte beim aktuellen Kurs von 12,86 Euro eher unwahrscheinlich sein.

SFC Energy

Kräftig zulegen können heute die Aktien des Spezialisten für mobile Energielösungen, der SFC Energy AG. Das Unternehmen teilt heute mit, dass mit dem Kooperationspartner adKor GmbH ein Rahmenvertrag zur Lieferung von Wasserstoff-Brennstoffzellen für Mobilfunkstationen in mehreren deutschen Bundesländern abgeschlossen wurde. Der Vertrag, der bis Ende 2021 gilt, hat – je nach Installationsmenge und Inbetriebnahme – von 1,8 bis 5,3 Mio. Euro.

SFC-Aktien klettern um 7,8 Prozent auf 38,07 Euro.

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Bildquelle: Pixabay

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