General Motors steht erneut wegen kostspieliger Probleme in den Schlagzeilen. Während der Konzern bereits 128,2 Millionen Dollar an Treibstoff-Effizienz-Strafen für die Jahre 2016 und 2017 zahlen musste, drohen nun neue Belastungen durch einen umfangreichen Rückruf.
Die Behörden prognostizierten dem Autoriesen ursprünglich weitere 6,5 Milliarden Dollar an Strafzahlungen bis 2032. Doch mit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus ändert sich die Lage dramatisch: Ein neues Steuer- und Haushaltsgesetz beendet die Strafen für Verstöße gegen Corporate Average Fuel Economy-Regeln aus dem Jahr 1975.
Corvette im Fokus der Sicherheitsbehörden
Zeitgleich muss General Motors 23.656 Corvette-Fahrzeuge zurückrufen. Betroffen sind die Modelljahre 2023 bis 2025 sowie die 2026er Corvette Convertible und Coupe mit einer bestimmten Kühler-Lüfter-Kombination auf der linken Seite.
Das Problem: Überschüssiger Kraftstoff kann beim Tanken in die Kraftstoff-Einfülltasche gelangen und auf Zündquellen treffen. Trifft der ausgelaufene Treibstoff auf heiße Motor- oder Auspuffkomponenten, steigt das Brandrisiko erheblich.
Die Händler werden kostenlos Schutzschilde installieren, die verschütteten Kraftstoff von potentiellen Zündquellen wegleiten. Eine teure Angelegenheit, die das Konzernergebnis belasten dürfte.
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Regulatorische Wende bringt Entlastung
Die Branche erlebt derzeit einen regulatorischen Wandel. Während Tesla im vergangenen Jahr noch 2,8 Milliarden Dollar global durch den Verkauf von Emissionszertifikaten an andere Hersteller einnahm, lockert Washington die Auflagen für benzinbetriebene Fahrzeuge.
Die ursprünglich prognostizierten 14 Milliarden Dollar Branchenstrafen wurden bereits auf 1,83 Milliarden bis 2031 reduziert. Für General Motors bedeutet das eine erhebliche finanzielle Entlastung in den kommenden Jahren.
Stellantis hingegen zahlte allein in diesem Jahr 190,6 Millionen Dollar an Strafen – ein Beleg dafür, wie teuer die bisherigen Regularien für die Autobauer waren.
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