Ein kanadischer Großinvestor legt sich erstmals Silberminen-Aktien ins Depot – und das just in einem Moment, in dem Endeavour Silver zwischen Rekordhochs und enttäuschenden Quartalszahlen oszilliert. Wittert die Institution ein verstecktes Potenzial, das der Markt übersieht? Der Einstieg fällt nicht zufällig in eine Phase tiefgreifender Transformation des Unternehmens.
Institutioneller Ritterschlag
Die British Columbia Investment Management Corp (BCIMC) hat im ersten Quartal 2025 ein neues Paket an Endeavour Silver-Aktien im Wert von rund 630.000 US-Dollar erworben. Dieser Schritt signalisiert nicht nur das Vertrauen eines großen institutionellen Investors, sondern reiht sich ein in einen bemerkenswerten Trend: Mehrere Hedgefonds und Asset Manager, darunter Sprott Inc. und American Century Companies, haben ihre Positionen in dem Silberproduzenten ebenfalls deutlich ausgebaut. Offenbar sehen diese Profis langfristiges Potenzial, das kurzfristige Schwankungen überwiegt.
Die fundamentale Zwickmühle
Die jüngsten Quartalszahlen vom August zeichnen ein zwiespältiges Bild: Einerseits legte der Umsatz kräftig um 46 Prozent auf 85,3 Millionen US-Dollar zu und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Andererseits verbuchte das Unternehmen einen minimalen Verlust je Aktie von (0,03) US-Dollar und verfehlte damit die Prognosen. Diese Diskrepanz zwischen robustem Topline-Wachstum und schwachem Bottomline-Ergebnis erklärt sich durch die aktuellen Expansionsbemühungen.
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Wachstumsmotoren laufen an
Hinter den Zahlen steckt eine strategische Neuausrichtung. Die Übernahme der Minera Kolpa im Mai 2025 trägt bereits Früchte und floss mit zwei Monaten Betriebszeit in die Q2-Zahlen ein. Noch bedeutsamer ist der Fortschritt bei der Terronera-Mine, die im Juli bereits eine Durchsatzrate von über 1.800 Tonnen pro Tag erreichte. Während diese Investitionen in die Zukunft kurzfristig die Gewinne belasten, positionieren sie Endeavour Silver für deutlich höhere Produktionsvolumina in den kommenden Quartalen.
Die institutionellen Investoren scheinen genau diesen Übergang von der Entwicklungs- zur Produktionsphase zu honorieren. Der jüngste Kursanstieg auf ein 52-Wochen-Hoch unterstreicht, dass der Markt die langfristige Strategie zunehmend verinnerlicht – trotz gelegentlicher Quartalsenttäuschungen. Die Frage ist: Folgen nun auch die Kleinanleger der Smart Money?
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