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Symbolbild, KI-generiert

Xiaomi Aktie: Tesla-Know-how eingekauft

Xiaomi verstärkt sein E-Auto-Team mit Ex-Tesla-Führungskräften, um die Produktion und den Vertrieb für das ehrgeizige Jahresziel von 550.000 Fahrzeugen zu optimieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ex-Tesla-Manager übernehmen Schlüsselpositionen
  • Jahresziel von 550.000 Auslieferungen angestrebt
  • Neues Werk in Wuhan erhöht Produktionskapazität
  • Nachfrage nach SUV-Modell YU7 lässt deutlich nach

Während das überarbeitete Elektroauto SU7 mit 40.000 Festbestellungen glänzt, kühlt die Nachfrage beim SUV-Modell YU7 spürbar ab. Um die ehrgeizigen Auslieferungsziele für das laufende Jahr dennoch zu erreichen, sichert sich der chinesische Technologiekonzern prominente Verstärkung von der Konkurrenz. Ehemalige Tesla-Führungskräfte sollen das Vertriebsnetz und die Produktion auf das nächste Level heben.

Strategiewechsel im Vertrieb

Mit der Verpflichtung von Kong Yanshuang, der früheren Generaldirektorin von Tesla China, professionalisiert das Unternehmen seine Automobilsparte. Sie ersetzt Li Xiaorui und soll den Übergang von einem rein produktgetriebenen Ansatz zu einer feiner gesteuerten Vertriebsstrategie leiten. Flankiert wird dieser Schritt durch den Wechsel von Song Gang, dem ehemaligen Fertigungs-Vizepräsidenten der Shanghaier Tesla-Gigafactory.

Der Ausbau der Infrastruktur ist zwingend erforderlich, um das angestrebte Wachstum zu bewältigen. Mit aktuell lediglich 274 Servicestellen weist das Netzwerk abseits der Metropolen noch deutliche Lücken auf.

Der Kampf um die Jahresziele

Diese strukturellen Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund enormer Produktionsvorgaben. Zwar verzeichnete der neue SU7 seit dem Auslieferungsstart Ende März rasante 7.000 Übergaben an Kunden in nur neun Tagen. Gleichzeitig schrumpft jedoch der Auftragsbestand beim YU7, was sich in drastisch verkürzten Wartezeiten von ehemals bis zu 56 auf nun 7 bis 14 Wochen äußert.

Im ersten Quartal lieferte das Unternehmen insgesamt rund 79.000 Fahrzeuge aus. Um das Jahresziel von 550.000 Einheiten zu schaffen, ist ab April ein monatlicher Schnitt von 52.000 Fahrzeugen erforderlich – ein Niveau oberhalb des bisherigen Rekordmonats. Die anhaltende Skepsis der Investoren bezüglich der Realisierbarkeit dieser Vorgaben spiegelt sich in der Kursentwicklung wider: Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Minus von 21,61 Prozent.

Um die Kapazitäten für die geplanten Volumina bereitzustellen, nimmt im Mai ein viertes Werk in Wuhan mit einer Jahreskapazität von 150.000 Einheiten den Betrieb auf. Parallel weitet der Konzern seine Modellpalette im laufenden Jahr massiv aus und plant vier bis sechs neue Fahrzeuge, darunter zwei Elektro-SUVs mit Reichweitenverlängerung, um eine breitere Käuferschicht im Preissegment bis 550.000 Yuan anzusprechen.

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