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Symbolbild, KI-generiert

WTI Öl: 3,44 Prozent auf Trumps Iran-Ablehnung

Die Zurückweisung des iranischen Friedensvorschlags durch US-Präsident Trump treibt die Ölpreise in die Höhe und schürt Inflationsängste an den Märkten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • WTI-Rohöl steigt um 3,44 Prozent
  • Straße von Hormus bleibt blockiert
  • Saudi-Aramco-Chef warnt vor Versorgungsengpässen
  • US-Staatsanleihenrendite steigt auf 4,41 Prozent

Die Hoffnung auf eine schnelle Entspannung im Nahen Osten ist vorerst verflogen. Nachdem US-Präsident Trump den jüngsten Friedensvorschlag des Iran zurückgewiesen hat, reagierte der Ölmarkt mit einem deutlichen Kurssprung. WTI-Rohöl verteuerte sich zum Wochenauftakt um 3,44 Prozent auf 97,94 US-Dollar.

Blockade am Nadelöhr der Weltwirtschaft

Der Konflikt um die Straße von Hormus zieht sich mittlerweile seit zehn Wochen hin. Die Ablehnung des iranischen Gegenangebots durch das Weiße Haus dämpft die Erwartungen an eine baldige Wiederöffnung dieser lebenswichtigen Wasserstraße. Durch die Passage fließt üblicherweise rund ein Fünftel der weltweiten Ölmenge.

Die Versorgungslage spitzt sich derweil drastisch zu. Saudi-Aramco-Chef Amin Nasser warnte davor, dass dem Markt wöchentlich etwa 100 Millionen Barrel Rohöl fehlen. Eine Normalisierung der Lieferketten könnte sich laut Nasser bis in das nächste Jahr verzögern.

Inflationssorgen belasten die Märkte

Der Preisschub bei den Energieträgern weckt an den Finanzmärkten alte Ängste. Parallel dazu stieg die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 4,41 Prozent. Investoren befürchten, dass die teure Energie den Inflationsdruck erneut anheizt. Die US-Aktienmärkte reagierten empfindlich: S&P-500-Futures gaben im Handelsverlauf um 0,3 Prozent nach.

Technisch gesehen nähert sich WTI einer kritischen Zone. Der Kurs testete am Montag kurzzeitig die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke, prallte dort jedoch zunächst ab. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 66,0 im oberen neutralen Bereich, was auf eine zunehmende Dynamik hindeutet.

Die Volatilität dürfte in den kommenden Stunden hoch bleiben. Am Dienstag rücken neue US-Inflationsdaten in den Fokus, die im Kontext der steigenden Energiepreise eine besondere Brisanz erhalten.

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