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Symbolbild, KI-generiert

Worldline: Reverse Split 40 zu 1 gestartet

Worldline schließt Kapitalrestrukturierung mit Reverse Split ab. Der Handel startet Mitte Juni unter neuer ISIN, nach erfolgreicher Kapitalerhöhung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Reverse Stock Split im Verhältnis 40:1
  • Barabwicklungspflicht bis Mitte Juni
  • Kapitalerhöhung von 500 Millionen Euro
  • Erstes Wachstum seit Ende 2024

Der französische Zahlungsabwickler Worldline hat eine entscheidende Phase seiner Kapitalrestrukturierung eingeleitet. Seit dieser Woche werden die Aktien nicht mehr über den Deferred Settlement Service gehandelt. Stattdessen müssen alle Transaktionen sofort bar abgewickelt werden. Grund ist der Reverse Stock Split.

Technische Umsetzung

Das Verhältnis des Reverse Splits beträgt 40 zu 1. Aktionäre erhalten eine neue Aktie mit einem Nennwert von 0,80 Euro für 40 alte Aktien mit einem Nennwert von 0,02 Euro. Der Wert des Eigenkapitals verändert sich durch die Operation nicht.

Die Barabwicklungspflicht gilt bis Mitte Juni 2026. Danach startet der Handel mit den neuen Aktien unter einer neuen ISIN. Aktionäre, die keine Vielfachen von 40 Aktien halten, müssen ihre Positionen am Markt anpassen. Ansonsten drohen Bruchteile.

Finanzielle Erholung

Der Reverse Split folgt auf eine grundlegende Sanierung der Bilanz. Worldline hat eine Kapitalerhöhung von rund 500 Millionen Euro abgeschlossen. Die Nachfrage war stark: Die Zeichnungsrate lag bei 121 Prozent.

Vier große europäische Finanzinstitute halten nun zusammen rund 37 Prozent des Aktienkapitals. Zu den strategischen Investoren zählen BNP Paribas, Bpifrance Participations, Crédit Agricole und Crédit Mutuel.

Operativer Ausblick

Unter CEO Pierre-Antoine Vacheron läuft der Transformationsplan „North Star 2030“. Das erste Quartal 2026 brachte eine positive Wendung: Die Sparte Merchant Services wuchs organisch um 1,6 Prozent. Es ist das erste Wachstum seit Ende 2024.

Das Management bestätigt den Ausblick für 2026. Worldline erwartet ein niedriges einstelliges Umsatzwachstum und ein bereinigtes EBITDA zwischen 630 und 650 Millionen Euro.

Hinzu kommen Erlöse aus dem Verkauf von Randgeschäften. Die Zahlungsaktivitäten in Australien und Neuseeland sollen 2026 Nettoerlöse zwischen 590 und 640 Millionen Euro einbringen.

Die neuen Aktien werden voraussichtlich Mitte Juni unter einer neuen ISIN gehandelt. Der aktuelle Kurs von rund 0,3588 Euro passt sich nominal an – der Unternehmenswert bleibt gleich.

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