Die Viking Therapeutics Aktie befindet sich in einer Phase erheblicher Volatilität, nachdem die Biotech-Firma ihre mit Spannung erwarteten klinischen Studiendaten veröffentlicht hat. Was zunächst wie ein Erfolg aussah, entpuppte sich als komplexes Problem für das Unternehmen.
Erfolgsmeldung wird zum Albtraum
Am 19. August meldete Viking Therapeutics, dass die orale Version ihres Adipositas-Medikaments VK2735 in der Phase-2-VENTURE-Studie den primären Endpunkt erreicht und eine statistisch signifikante Gewichtsreduktion erzielt hat. Doch statt Euphorie folgte ein Crash: Die Aktie stürzte um satte 42% ab – an einem einzigen Handelstag.
Der Grund für diesen dramatischen Einbruch? Die Nebenwirkungen des Medikaments bereiteten Anlegern erhebliche Sorgen. Trotz der positiven Wirksamkeitsdaten überschattete die hohe Abbruchrate aufgrund von Nebenwirkungen jede Freude über den therapeutischen Erfolg.
Alarmierende Abbruchquoten belasten Zukunftsaussichten
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und erklären die Marktreaktion:
- 28% aller Patienten brachen die Behandlung ab
- Bei der höchsten Dosierung stieg die Abbruchrate auf 38%
- Hauptgrund waren gastrointestinale Nebenwirkungen
- Immerhin: 12,2% durchschnittlicher Gewichtsverlust nach 13 Wochen
Kann ein Medikament kommerziell erfolgreich sein, wenn mehr als jeder dritte Patient die Behandlung nicht verträgt? Diese Frage beschäftigt seither die Investoren.
Institutionelle Anleger ziehen sich zurück
Die Unsicherheit spiegelt sich auch in den Bewegungen großer Investoren wider. Russell Investments Group Ltd. hat seine Position in Viking Therapeutics reduziert – ein Signal, das von der Anlegergemeinschaft genau beobachtet wird.
Nach einem kurzen Aufbäumen um 5,5% am 20. August setzte sich der Abwärtstrend fort. Zuletzt schloss die Aktie am 29. August mit einem Minus von 1,92%.
Management steht vor schwieriger Aufgabe
Im September stehen wichtige Investorenkonferenzen an, darunter die Cantor Global Healthcare Conference und die Morgan Stanley Global Healthcare Conference. Das Management wird dort Rede und Antwort stehen müssen – sowohl zu den enttäuschenden Verträglichkeitsdaten als auch zur künftigen Strategie für die Adipositas-Pipeline des Unternehmens.
Die Frage bleibt: Können die Entwickler des Medikaments die Nebenwirkungsrate in den Griff bekommen, ohne die Wirksamkeit zu beeinträchtigen?
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