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Vertiv Aktie: TD Cowen erhöht Ziel auf 387 Dollar

Vertiv strebt bis 2030 jährlich 20 Prozent Umsatzplus an. Analysten erhöhen Kursziele, trotz kurzfristiger Kursverluste der Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Jährliches Umsatzwachstum von 20 Prozent angepeilt
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 500 US-Dollar
  • Übernahme stärkt Flüssigkeitskühlung für KI
  • Aktie verliert trotz positiver Aussichten

Vertiv plant für die kommenden Jahre ein massives Wachstum. Der Spezialist für Rechenzentrum-Infrastruktur profitiert direkt vom KI-Boom. Analysten reagieren prompt mit höheren Kurszielen.

Ambitionierte Ziele für das nächste Jahrzehnt

Bis 2030 will das Unternehmen den organischen Umsatz jährlich um rund 20 Prozent steigern. Die bereinigte operative Marge soll bis dahin 27 Prozent erreichen.

TD Cowen stuft diese Prognosen als konservativ ein. Die Experten sehen weiteres Potenzial durch die steigende Vermietung von Rechenzentren.

Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial

Die Investmentbank hob das Kursziel für die Aktie von 347 auf 387 US-Dollar an. Parallel dazu schätzt sie den adressierbaren Gesamtmarkt auf 75 Milliarden US-Dollar. Vertiv stärkt seine Position durch die Übernahme von Strategic Thermal Labs.

Diese Akquisition verbessert die Fähigkeiten im Bereich der Flüssigkeitskühlung. Solche Technologien sind für Hochleistungsrechner und KI-Anwendungen unverzichtbar. RBC Capital sieht das Kursziel sogar bei 435 US-Dollar.

Trotz der positiven Aussichten verlor die Aktie zuletzt an Boden. Aktuell notiert das Papier bei 272,50 Euro. Das entspricht einem Rückgang von fast 14 Prozent innerhalb einer Woche.

Die langfristige Entwicklung bleibt davon unberührt. Seit Beginn des Jahres legte der Kurs um rund 82 Prozent zu. Loop Capital hält langfristig sogar 500 US-Dollar für möglich.

Vorsicht bei unaufgeforderten Kaufangeboten

Das Management warnt derweil vor einem unaufgeforderten Kaufangebot von Tutanota LLC. Diese will bis zu 500.000 Aktien für 410 US-Dollar je Stück erwerben. Vertiv rät zur Vorsicht bei solchen Mini-Tender-Angeboten.

Personell stellt sich das Unternehmen neu auf. Frieda He übernimmt als Chief Product Officer die technische Leitung. Sie soll die Innovationen vorantreiben, um die angestrebte Cash-Conversion-Rate von bis zu 100 Prozent zu sichern.

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