Das Immobilien-Update schockt die Märkte: Ausgerechnet in der kriselnden Branche meldet UBM Development überraschend die „schwarze Null“ für das zweite Quartal. Während viele Entwickler noch mit roten Zahlen kämpfen, zeigt der Wiener Projektentwickler ein beeindruckendes Comeback. Ist das der Startschuss für eine nachhaltige Trendwende?
Quartalsknaller: Verlust halbiert, Umsatz explodiert
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im ersten Halbjahr 2025 steigerte UBM den Umsatz um satte 39 Prozent und halbierte gleichzeitig das Minusgeschäft. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich auf -5,8 Millionen Euro – eine substanzielle Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.
Der entscheidende Treiber: Der Wohnungsverkauf boomt. Über 200 Wohneinheiten gingen in den ersten sechs Monaten über den Tisch – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Die Kernkennzahlen im Überblick:
- Quartalsergebnis Q2 2025: Erzielte „schwarze Null“
- Umsatzwachstum H1 2025: +39% gegenüber Vorjahr
- Verkaufte Wohneinheiten: Über 200 (+100% zu H1 2024)
- Liquide Mittel: 167,3 Millionen Euro
- Eigenkapitalquote: Robuste 30,1%
CEO Winkler: „Flucht in Sachwerte hat begonnen“
UBM-Chef Thomas G. Winkler sieht sein Unternehmen klar auf der Gewinnerseite eines makroökonomischen Trends. „Während Gold und Aktien bereits nahe ihren Höchstständen notieren, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Immobilien diesem Trend folgen“, so seine klare Einschätzung. Die aktuelle Unsicherheit an den Kapitalmärkten lenke die Aufmerksamkeit der Investoren zunehmend auf reale Werte – genau UBMs Spielwiese.
Finanzpower: Liquidität macht unabhängig
Doch was nützt die beste Marktposition ohne solide Finanzen? UBM glänzt hier mit einer überzeugenden Bilanz. Die liquiden Mittel von 167,3 Millionen Euro bieten nicht nur Sicherheit, sondern auch Spielraum für opportunistische Zukäufe. Der im Mai platzierte grüne Hybrid-Bond glättete das Rückzahlungsprofil und stärkte die Eigenkapitalbasis.
Die im November fällige Anleihe wird problemlos aus eigenen Mitteln bedient – eine beruhigende Nachricht in Zeiten, in denen viele Konkurrenten um Refinanzierung kämpfen.
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Projektpipeline: 1,9 Milliarden Euro Wachstumsmotor
Wie nachhaltig ist die Erholung? Die Antwort liefert die gewaltige Projektpipeline: Rund 1,9 Milliarden Euro Volumen sind für die nächsten vier Jahre geplant, überwiegend in den Kernmärkten Österreich und Deutschland. Mit fast 2.800 Wohneinheiten in Entwicklung oder Vertrieb ist UBM exzellent für die anhaltende Wohnraum-Nachfrage aufgestellt.
Die Strategie: Standardisierung, Modularisierung und Holzbau. Damit positioniert sich das Unternehmen nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig – ein zunehmend wichtiges Kriterium für Investoren.
Marktumfeld: Warum die Timing perfekt sein könnte
Kann das Umfeld den Optimismus stützen? Die aktuellen Daten suggerieren: Ja. Die Baustarts von Wohnungen in Deutschland brachen im zweiten Quartal um 85 Prozent gegenüber dem Höhepunkt Ende 2022 ein. Gleichzeitig stiegen die Immobilienpreise in Deutschland um 3,8 Prozent, in Österreich um 4 Prozent und in Tschechien sogar um 17 Prozent.
Ein klassischer Fall von Nachfrageüberhang bei schrumpfendem Angebot – ideal für einen gut aufgestellten Projektentwickler. Die Aktie notierte zuletzt bei 20,90 Euro, nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 21,90 Euro. Seit Jahresanfang legte sie bereits über 24 Prozent zu.
Die Frage ist nicht ob, sondern wann UBM Development zurück in die durchgängige Profitabilität findet. Die Weichen dafür sind gestellt.
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