TUI steuert auf eine starke Sommersaison zu. Ein neues biometrisches Einreisesystem in Griechenland bedroht nun jedoch die reibungslose Logistik. Für den Reisekonzern steht im wichtigsten Zielmarkt viel auf dem Spiel.
Stau an der Grenze
Das griechische Parlament befasst sich aktuell mit drohenden Abfertigungsverzögerungen. Im Zentrum steht das neue Einreisesystem EES. Die Hotelvereinigung Pieria warnt vor massiven Wartezeiten bei der Erfassung biometrischer Daten. Betroffen sind kritische Knotenpunkte wie der Flughafen Makedonia und der Grenzübergang Evzoni.
Tourismusvertreter fordern dringend eine Übergangsphase sowie mehr Personal. Die Folge: ein handfestes Risiko für Veranstalter wie TUI. Stauen sich die Urlauber an der Grenze, gerät die Transferlogistik ins Wanken. Das drückt auf die Kundenzufriedenheit in der wichtigsten Phase des Jahres.
Kreuzfahrt-Expansion geht weiter
Im maritimen Segment treibt der Konzern derweil seine Expansion voran. Im Juni 2026 ist die Taufe der „Mein Schiff Flow“ in Triest geplant. Das neue Schiff soll die Kapazitäten im hochprofitablen Premium-Segment erweitern. TUI setzt bei den anstehenden Vorpremieren-Fahrten auf eine hohe Auslastung.
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Robustes Marktumfeld
Die generelle Nachfrage im Mittelmeerraum bleibt stark. Der Konkurrent Alltours erwartet für das laufende Jahr ein Umsatzplus von sechs Prozent. Zuvor verzeichnete der Veranstalter bereits einen Rekordumsatz von über 2,7 Milliarden Euro. Besonders Griechenland, die Türkei und Ägypten ziehen viele Urlauber an.
Auch bei den Fluggesellschaften zeigt der Trend nach oben. Die Lufthansa steigerte ihren Umsatz im ersten Quartal um acht Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis verbesserte sich, blieb saisonbedingt aber bei minus 612 Millionen Euro.
Die Rahmenbedingungen für einen lukrativen Reisesommer sind intakt. Die Wettbewerber bestätigen das hohe Buchungsinteresse. TUI muss nun beweisen, dass die operative Umsetzung vor Ort funktioniert. Gelingt die logistische Bewältigung der neuen Grenzkontrollen in Griechenland, steht starken Quartalszahlen wenig im Weg.
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