TotalEnergies treibt seine Gasstrategie im östlichen Mittelmeer weiter voran. Der Konzern hat in Ägypten eine technische Zusammenarbeit vereinbart, die neue Offshore-Sondierungen vor der Nordwestküste vorbereiten soll.
Der Schritt ist strategisch, aber zunächst noch unverbindlich. Es geht um erste Studien und geologische Bewertungen, nicht um konkrete Bohrungen oder sofortige Ausgaben.
Fokus auf Offshore-Potenzial
Am 13. und 14. Mai hat TotalEnergies mit der ägyptischen EGAS eine Absichtserklärung unterzeichnet. Der Rahmen ist klar: Beide Seiten wollen prüfen, welches Potenzial in den Tiefwasserflächen vor Ägypten steckt.
Für Kairo passt das in die Bemühungen, die heimische Gasförderung wieder stärker anzuschieben und internationale Partner anzuziehen. Für TotalEnergies fügt sich das Projekt in den Ausbau des Explorationsportfolios in der Region ein.
Der Konzern ist dort bereits präsent. Er hält 25 Prozent am Offshore-Block North El-Hammad und 5 Prozent an der LNG-Anlage Idku.
Afrika bleibt ein wichtiger Baustein
Parallel dazu baut TotalEnergies auch anderswo auf dem Kontinent an seiner Position. In Angola hat der Konzern eine Verlängerung für Block 32 bis 2043 vereinbart. Das gibt den dortigen Aktivitäten mehr Planungssicherheit.
Die Kombination aus Ägypten und Angola zeigt die Stoßrichtung. TotalEnergies setzt weiter auf Fördergebiete mit langem Atem und versucht, seine Gasbasis geografisch breiter aufzustellen.
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Aktie nahe dem Hoch
An der Börse kommt das gut an. Die Aktie notiert in Paris bei 78,11 Euro und damit nur 2,37 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 80,01 Euro. Seit Jahresbeginn liegt sie bereits 38,30 Prozent vorn.
Auch der mittelfristige Trend bleibt intakt. Der Kurs liegt klar über der 50-Tage-Linie von 75,39 Euro und weit über dem 200-Tage-Durchschnitt von 60,92 Euro.
Hinzu kommt: Die ADRs in den USA wurden zuletzt bei 91,39 Dollar gehandelt. Im ersten Quartal erreichten die Erlöse 49,52 Milliarden Dollar.
Dividende und Bewertung stützen den Kurs
Bei Anlegern bleibt auch die Ausschüttung ein Thema. Für Ende Juni ist der Dividenden-Stichtag vorgesehen. Das unterstützt die Attraktivität des Titels im laufenden Börsenumfeld.
Analysten sehen die Aktie überwiegend freundlich, auch wenn die Einschätzungen gemischt bleiben. Der Markt muss weiter abwägen, wie viel Wert in der Explorationspipeline steckt und wie stark der Energiesektor insgesamt bleibt.
Kurzfristig dürfte der ägyptische Deal vor allem als Signal wirken. TotalEnergies bleibt auf Expansionskurs. Und der Kurs spiegelt das bereits deutlich wider.
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