Rekordaufträge, verdoppelter US-Eingang, Free Cashflow fast verdoppelt: Siemens Energy liefert ein starkes zweites Quartal — und zieht die Jahresprognose auf breiter Front nach oben.
Zahlen, die überzeugen
Der Auftragseingang erreichte im zweiten Quartal einen Rekordwert von 17,75 Milliarden Euro. Das übertraf die Analystenerwartungen deutlich. Der Auftragsbestand kletterte auf 154 Milliarden Euro — ebenfalls ein Höchststand.
Der Free Cashflow vor Steuern stieg um 42 Prozent auf knapp 2 Milliarden Euro. Das veranlasste das Unternehmen, die Jahresprognose für diesen Wert auf rund 8 Milliarden Euro zu verdoppeln. Zuvor hatte die Spanne bei 4 bis 5 Milliarden Euro gelegen.
US-Rechenzentren als Schlüsseltreiber
Der entscheidende Wachstumsmotor liegt in den USA. Der Auftragseingang aus dieser Region hat sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelt. Das organische Umsatzwachstum in Amerika betrug 33 Prozent.
Hinter diesen Zahlen steckt vor allem ein Thema: Rechenzentren. Im Bereich Gas Services gingen Aufträge über 12 Gigawatt ein — rund 5 Gigawatt davon entfielen auf US-Datenzentren. Die Sparte Grid Technologies sicherte sich im ersten Halbjahr Aufträge über 2 Milliarden Euro allein für Transformatoren in diesem Segment.
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Prognose klar erhöht
Das Unternehmen erwartet nun ein Umsatzwachstum von 14 bis 16 Prozent für das Gesamtjahr — nach zuvor 11 bis 13 Prozent. Die Ergebnismarge vor Sondereffekten soll zwischen 10 und 12 Prozent liegen, ein Prozentpunkt mehr als bisher. Den Nettogewinn peilt Siemens Energy auf rund 4 Milliarden Euro an, statt wie bisher 3 bis 4 Milliarden Euro.
Hinzu kommt: Die Windkrafttochter Siemens Gamesa reduziert ihre operativen Verluste. Im zweiten Halbjahr soll die Gewinnschwelle erreicht werden.
Die Aktie notiert bei rund 179 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund 46 Prozent im Plus. Vom 52-Wochen-Tief bei 73,60 Euro hat sich der Kurs mehr als verdoppelt — getragen von einem operativen Momentum, das sich im zweiten Quartal weiter beschleunigt hat.
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