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Symbolbild, KI-generiert

Safran Aktie: 5-Milliarden-Rückkauf zur Abstimmung im Mai

Safran-Aktionäre stimmen über ein 5-Milliarden-Euro-Aktienrückkaufprogramm ab. Der Kurs des Triebwerksherstellers gab zuletzt nach.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Abstimmung über 5-Milliarden-Rückkauf
  • Kurs seit Wochen rückläufig
  • Operativ starkes erstes Quartal
  • Analysten mehrheitlich optimistisch

Safran steht in dieser Woche vor einem wichtigen Termin. Die Hauptversammlung des französischen Triebwerksherstellers findet im Mai statt – mit einem brisanten Tagesordnungspunkt. Dabei geht es um die Zukunft der Kapitalrückführung an die Aktionäre.

Die Aktie notierte am Freitag bei 272,00 Euro – ein Minus von 3,5 Prozent an einem Tag. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus knapp zwölf Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 348,40 Euro trennen den Kurs rund 22 Prozent.

Milliarden-Rückkaufprogramm zur Abstimmung

Im Zentrum der Hauptversammlung steht ein neuer Aktienrückkauf zur Einziehung. Konkret geht es um ein Programm über fünf Milliarden Euro für die Jahre 2025 bis 2028. Fast zwei Milliarden davon hat Safran bereits umgesetzt.

Zwischen dem 4. und 8. Mai kaufte der Konzern 133.280 eigene Aktien zurück. Der Durchschnittspreis: rund 268,85 Euro. Die Papiere stammen von einem externen Dienstleister.

Das Ziel: die Kapitalstruktur optimieren. Die Aktionäre sollen den Rückkauf per Abstimmung genehmigen.

Starke Geschäfte, schwächelnder Kurs

Operativ läuft es für Safran rund. Der Umsatz im ersten Quartal 2026 legte auf 8,6 Milliarden Euro zu. Treiber war das zivile Triebwerksgeschäft.

Für das Gesamtjahr bestätigt das Management die Prognose: ein Umsatzplus im niedrigen bis mittleren Zehnerprozentbereich. Das operative Ergebnis soll zwischen 6,1 und 6,2 Milliarden Euro liegen. Der Free Cashflow ist mit 4,4 bis 4,6 Milliarden Euro avisiert.

Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit „Kaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt über dem aktuellen Niveau. Der Markt bleibt jedoch skeptisch – der Kurs gibt seit Wochen nach.

Die nächsten Termine stehen bereits fest. Im Juli folgen die Halbjahreszahlen, im Oktober der Q3-Bericht. Ob der Rückkauf für neuen Schwung sorgt, zeigt sich schon in dieser Woche – die Abstimmung dürfte Klarheit bringen.

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