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Rocket Lab: Neutron-Erstflug Q4 2026 erwartet

Rocket Lab verzeichnet 63,5 Prozent Umsatzplus im ersten Quartal und baut Auftragsbestand auf 2,2 Milliarden US-Dollar aus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt auf 200,3 Millionen Dollar
  • Raumfahrtsysteme dominieren das Geschäft
  • Auftragsbestand erreicht neue Höhen
  • Neutron-Rakete startet im vierten Quartal

Rocket Lab liefert weiter starke Zahlen und bleibt für Anleger ein heißes Thema. Der Konzern wächst schnell, füllt sein Auftragsbuch und verschiebt den Schwerpunkt immer stärker in Richtung margenstärkerer Raumfahrtsysteme.

Der Kurs spiegelt das wider. Die Aktie notiert bei 133,57 US-Dollar und hat seit Jahresbeginn rund 75,77 Prozent zugelegt. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Plus von 417,71 Prozent. Der Titel hat damit nicht nur ein neues Hoch markiert, sondern auch weit über seinen gleitenden Durchschnittslinien gelegen.

Raumfahrtsysteme treiben das Geschäft

Im ersten Quartal 2026 setzte Rocket Lab 200,3 Millionen US-Dollar um. Das entspricht einem Anstieg von 63,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders wichtig: Das Geschäft mit Raumfahrtsystemen machte 68 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Genau dort liegt derzeit der Hebel. Rocket Lab verdient immer weniger nur mit Starts, sondern stärker mit Komponenten und Technologie für Satelliten und andere Raumfahrtprogramme. Das sorgt für mehr Planbarkeit und stützt die Bewertung des Unternehmens.

Auch der Auftragsbestand sendet ein klares Signal. Er erreichte 2,2 Milliarden US-Dollar und lag damit 20,2 Prozent über dem Vorquartal. Hinzu kommt eine hohe Startfrequenz der Electron-Rakete sowie der Einsatz von Nicht-Raketen-Technologie in mehr als 1.700 Missionen.

Mehr als nur ein Raketenbauer

Rocket Lab baut parallel dazu seine Plattform breiter aus. Die Übernahme von Mynaric AG ist abgeschlossen. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen weiter an der Neutron-Trägerrakete. Der Erstflug wird nun für das vierte Quartal 2026 erwartet.

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Dazu kommt ein weiterer strategischer Baustein. Rocket Lab wurde für das „Golden Dome“-Programm ausgewählt und arbeitet dort mit RTX zusammen. Außerdem spielt das HASTE-System für Hyperschalltests des US-Verteidigungsministeriums eine Rolle. Das stärkt die Position in spezialisierten Märkten, die oft schwerer zugänglich sind als der klassische Satellitenstartmarkt.

Viel Interesse, aber auch Bewegung im Besitz

Die Aktie zieht nicht nur Marktaufmerksamkeit auf sich, sondern auch institutionelles Kapital. Ende Mai lagen 71,78 Prozent der Anteile in institutioneller Hand. Zu den größeren Investoren zählen die Schweizerische Nationalbank, die Bank of New York Mellon und First Trust Advisors.

Weniger ruhig verlief dagegen der Insiderhandel. In den vergangenen drei Monaten verkauften Insider rund 333.449 Aktien. Direktor Alexander Slusky trennte sich dabei von 100.000 Papieren zu 118,08 US-Dollar je Aktie.

Analysten bleiben dennoch vorsichtig optimistisch. Das Konsensurteil lautet „Moderate Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 97,19 US-Dollar. An der Börse ist das Papier längst deutlich weiter gelaufen. Die hohe Volatilität von 125,49 Prozent zeigt aber auch, wie nervös der Markt auf jede neue Entwicklung reagiert.

Der nächste wichtige Prüfstein dürfte der Neutron-Zeitplan werden. Gelingt der Erstflug im vierten Quartal 2026, bekommt die Wachstumsstory zusätzlichen Rückenwind. Verzögerungen würden dagegen ausgerechnet dort Druck aufbauen, wo Rocket Lab die nächste Stufe seiner Bewertung sucht.

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