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Rocket Lab: 30-Prozent-Sprung auf Allzeithoch

Rocket Lab meldet starkes Umsatzwachstum und verdoppelten Auftragsbestand. Analysten heben das Kursziel an, während die Neutron-Rakete Fortschritte macht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt um fast 64 Prozent
  • Auftragsbestand erreicht neuen Rekordwert
  • Needham bestätigt Kaufempfehlung mit höherem Ziel
  • Neutron-Rakete besteht wichtigen Test

Ein Kurssprung von über 30 Prozent an einem Handelstag ist ein klares Signal. Die Aktie von Rocket Lab USA markierte Ende letzter Woche ein neues Allzeithoch. Am Montagvormittag hält das Papier dieses hohe Niveau. Investoren honorieren starke Quartalszahlen und technische Fortschritte.

Das jüngste Quartalsergebnis liefert die Basis für diese Rally. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um fast 64 Prozent auf gut 200 Millionen US-Dollar. Damit übertraf der Raumfahrtkonzern die Erwartungen der Analysten deutlich. Parallel dazu verdoppelte sich der Auftragsbestand auf einen neuen Rekordwert.

Die Investmentbank Needham reagiert prompt. Sie bestätigt ihre Kaufempfehlung und hebt das Kursziel auf 120 US-Dollar an. Die Experten loben vor allem das wachsende Startgeschäft und die Raumfahrt-Systeme.

Fortschritte bei der Neutron-Rakete

Technische Meilensteine treiben den Kurs zusätzlich an. Berichte bestätigen einen erfolgreichen Stufentrennungs-Test für die neue Neutron-Rakete. Zuvor absolvierte bereits das Archimedes-Triebwerk einen wichtigen Probelauf. Die neue Rakete kann bis zu 15 Tonnen Nutzlast transportieren. Das entspricht der vierzigfachen Kapazität des bisherigen Electron-Modells.

Der Jungfernflug steht offiziell für Ende 2026 im Kalender. Das Management sieht diesen pünktlichen Start als entscheidend für die mittelfristige Unternehmensbewertung. Um die eigene Position zu stärken, übernimmt Rocket Lab den Robotik-Spezialisten Motiv Space Systems. Das Unternehmen integriert damit Technologie für Mars-Missionen in sein Angebot.

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Neue Verträge und positiver Ausblick

Der Konzern sicherte sich zuletzt mehrere großvolumige Aufträge. Ein Vertrag über diverse Raketenstarts für einen vertraulichen Kunden läuft bis 2029. Für das US-Verteidigungsministerium führt das Unternehmen 20 Hyperschall-Testflüge durch. Hinzu kommt eine Partnerschaft mit RTX für weltraumgestützte Abfangjäger.

Die finanziellen Aussichten hellen sich weiter auf. Für das zweite Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz von bis zu 240 Millionen US-Dollar. Die Folge: Rocket Lab erwartet erstmals ein positives bereinigtes operatives Ergebnis von rund 23 Millionen US-Dollar.

Der gesamte Raumfahrtsektor rückt derzeit stärker in den Fokus. Im Sommer 2026 plant der Konkurrent SpaceX seinen Börsengang. Analysten betrachten Rocket Lab mit seiner Marktkapitalisierung von knapp 61 Milliarden US-Dollar als primären Maßstab für diesen Markt. Investoren positionieren sich bereits jetzt für diese Branchenentwicklung.

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