Starke Auftragsbücher, ein einsteigender Großaktionär und ein zweistelliges Gewinnwachstum. Eigentlich liefert der Getriebespezialist Renk derzeit handfeste Argumente für steigende Kurse. An der Börse dominiert allerdings der Verkaufsdruck. Am Freitag markierte das Papier bei 43,76 Euro ein neues 52-Wochen-Tief.
Operative Stärke verpufft
Der Abverkauf steht im harten Kontrast zur fundamentalen Entwicklung. Im ersten Quartal verbuchte das Unternehmen den besten Jahresstart seiner Geschichte. Der Auftragseingang kletterte auf 582 Millionen Euro. Auch die Profitabilität verbesserte sich spürbar: Das bereinigte operative Ergebnis wuchs auf über 42 Millionen Euro, was einer Marge von 15 Prozent entspricht.
Dennoch trennen sich Anleger weiter von ihren Anteilen. Seit Jahresbeginn hat der Titel mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Der weite Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt signalisiert einen intakten Abwärtstrend.
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BlackRock kauft zu
Große Adressen nutzen die Kursschwäche offenbar zum Einstieg. BlackRock baute seine Beteiligung kürzlich auf 4,44 Prozent aus. Der Vermögensverwalter hält den Großteil der Stimmrechte direkt, der Rest entfällt auf Finanzinstrumente wie Wertpapierleihen.
Analysten blicken derweil differenzierter auf die Lage. Goldman Sachs senkte das Kursziel auf 65 Euro. Die US-Bank führt dafür vorsichtigere Erwartungen für die kurzfristige Gewinnentwicklung an, belässt die Einstufung aber auf „Neutral“.
Das Management lässt sich von der Börsenflaute nicht beirren. Für das laufende Jahr peilt der Vorstand einen Umsatz deutlich jenseits der Milliardenmarke an. Das Fundament dafür ist gegossen: Mehr als 90 Prozent der geplanten Erlöse sind bereits durch den bestehenden Auftragsbestand und Rahmenvereinbarungen abgedeckt.
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