Starke Zahlen, schwache Kurse – bei der Renk Group klaffen Realität und Marktstimmung weit auseinander. Der Getriebespezialist meldet für das erste Quartal einen massiven Gewinnsprung. An der Börse stürzt die Aktie trotzdem auf ein neues Jahrestief.
Rüstungsbranche unter Druck
Am Montag rutschte das Papier auf 46,26 Euro ab. Das ist der tiefste Stand der vergangenen 52 Wochen. Die gesamte Rüstungsbranche steht aktuell unter Druck. Marktbeobachter verweisen auf mögliche Friedensgespräche im Ukraine-Konflikt. Investoren nehmen deshalb Gewinne mit. Auch Konkurrenten wie Rheinmetall und Hensoldt gaben spürbar nach.
Dabei liefert das operative Geschäft keinen Grund zur Sorge. Im Gegenteil. Renk steigerte den Umsatz im Auftaktquartal leicht auf 284 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 15,4 Millionen Euro. Das ist eine massive Steigerung gegenüber dem schwachen Vorjahr.
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Volle Auftragsbücher
Die Auftragsbücher füllen sich indes weiter. Der Auftragseingang kletterte auf 582 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Das Management plant mit einem Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Die hohe Auslastung der Werke sichert diese Ziele ab.
Um den Wachstumskurs zu stützen, setzt der Aufsichtsrat auf Kontinuität. Das Gremium hat den Vertrag von Konzernchef Alexander Sagel am Montag vorzeitig verlängert. Er führt das Unternehmen nun bis zum Frühjahr 2032. Technisch bleibt die Lage dennoch angespannt. Die Aktie notiert aktuell rund 23 Prozent unter ihrer 200-Tage-Linie. Ein nachhaltiger Richtungswechsel erfordert, dass sich die Stimmung im gesamten Sektor aufhellt.
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