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Photon Energy – Trotz Rekordmenge an Strom im 3. Quartal ist die Jahresprognose gefährdet

In einem eigenen Angaben zufolge “schwierigen dritten Quartal 2023″ hat der Anbieter von Erneuerbaren Energien, die Photon Energy NV, soviel erneuerbaren Strom wie noch nie zuvor in einem Quartal produziert. Das teilte das Unternehmen heute mit der Vorlage von noch ungeprüften Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2023 mit.

Allerdings musste das Unternehmen im dritten Quartal mit viel Gegenwind kämpfen, vor allem aufgrund von niedrigeren Strompreisen, Verzögerungen bei Netzanschlüssen und einem “drastischen Rückgang bei der Nachfrage nach PV-Komponenten“.

Neunmonatszahlen: Kräftiger Umsatz- und Ergebnisrückgang

Von Januar bis Ende September 2023 ging der konsolidierte Umsatz im Konzern um 12,3 Prozent auf 59,5 Millionen Euro zurück. Das ungeprüfte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 4,75 Millionen Euro sogar 79,2 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) rutschte das Ergebnis mit -2,5 Millionen Euro sogar in die roten Zahlen ab (Vorjahreswert: 14,9 Millionen Euro).

Ausblick 2023: Jahresprognose gefährdet

Nach den bislang im Jahr 2023 erreichten Ergebnissen sieht das Management die bisherige Jahresprognose von  110 Millionen Euro an Umsatz akut in Gefahr. Vor allem aufgrund des rückläufigen Handelsvolumens an PV-Komponenten dürfte der Jahresumsatz 2023 eher in einer Bandbreite von 75 bis 80 Millionen Euro liegen.

Erreichbar erscheint dagegen weiterhin die bisherige EBITDA-Prognose von 10 Millionen Euro. Das setzt allerdings voraus, dass die bereits laufenden Verkaufsverhandlungen des polnischen Portfolios bis zum Jahresende abgeschlossen werden können.

Aktien von Photon Energy, die seit Jahresbeginn bereits rund 27 Prozent an Wert verloren haben, starten heute unverändert bei 2,00 Euro in den Handel.