Das Bergbauunternehmen Perpetua Resources hat einen entscheidenden Schritt gemacht: Mit frischem Kapital in Höhe von 425 Millionen US-Dollar könnte das lange geplante Stibnite Gold-Projekt endlich Fahrt aufnehmen. Doch ist das der lang ersehnte Wendepunkt für das Unternehmen?
Mega-Finanzierung besiegelt
Perpetua Resources hat gleich zwei große Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen:
- 325 Millionen US-Dollar durch einen öffentlichen Aktienverkauf
- 100 Millionen US-Dollar durch eine Privatplatzierung bei Paulson & Co.
Die Mittel sollen vor allem für das Flaggschiff-Projekt Stibnite verwendet werden, das sowohl Gold als auch Antimon fördern soll. Besonders spannend: Das Unternehmen hat bereits einen Kreditantrag über bis zu 2 Milliarden US-Dollar bei der US-Export-Import-Bank gestellt – die jetzige Kapitalerhöhung könnte die entscheidende Voraussetzung für die Bewilligung sein.
Countdown für den Baustart
Alle Augen richten sich nun auf die noch ausstehenden Genehmigungen:
- Sommer 2025: Erwartete Erteilung der letzten staatlichen Baugenehmigungen
- Anschluss: Entscheidung der US Forest Service über den Baubeginn
Sollten alle regulatorischen Hürden genommen werden, könnte der Bau noch in diesem Jahr starten. Perpetua kündigte bereits ein Webinar für morgen an, um Investoren über die nächsten Schritte zu informieren.
Markt bleibt skeptisch
Trotz der positiven Nachrichten zeigt sich der Aktienmarkt noch zurückhaltend – die Aktie notiert deutlich unter ihrem Jahreshoch. Die Anleger scheinen abzuwarten, ob das Unternehmen die komplexen finalen Genehmigungsprozesse erfolgreich meistern kann. Der bevorstehende Sommer könnte zur Bewährungsprobe für Perpetua Resources werden.
Stand heute, 2. November: Perpetua Resources – Kaufen, halten oder verkaufen?
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