Nexus Uranium verlagert den kurzfristigen Blick weg vom festhängenden Chord-Verfahren in South Dakota. Die Anhörung zur dortigen Explorationsgenehmigung kam nicht im geplanten Zeitfenster zum Abschluss. Jetzt rücken South Pass in Wyoming und der Arizona Strip in Arizona stärker in den Vordergrund.
Damit ändert sich die Erzählung rund um die Aktie. Weniger Warten auf einen einzelnen Behördenentscheid. Mehr Druck, aus dem breiteren Portfolio sichtbare Fortschritte zu machen.
South Dakota bleibt offen
Im Zentrum steht weiter das Chord-Projekt. Die umstrittene Anhörung vor dem South Dakota Board of Minerals and Environment betrifft den Antrag EXNI 453 für eine Uran-Exploration.
Die Anhörung sollte vom 18. bis 22. Mai 2026 laufen. Sie endete ohne Beschluss. Ein neuer Termin für Fortsetzung und Abschluss steht nicht fest.
Nach drei Verhandlungstagen starteten einzelne Intervenoren ein separates Verfahren vor einem US-Bundesgericht in South Dakota. Sie wollen die Anhörung stoppen lassen, bis zusätzliche Dolmetsch- und Übersetzungsdienste in Lakota bereitstehen.
Die Tochtergesellschaft von Nexus Uranium ist dort als rechtlich betroffene Partei benannt. Das Verfahren zielt aber nicht auf eine Ablehnung des Genehmigungsantrags. Auch die fachliche Grundlage des Chord-Projekts wird nicht angegriffen.
South Pass wird zum nächsten Prüfstein
South Pass gewinnt damit an Gewicht. Das Projekt besitzt bereits die nötigen Genehmigungen für ein Explorationsprogramm. Der Start hängt noch an der finanziellen Sicherheit, die der Bundesstaat Wyoming verlangt.
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Das ist ein wichtiger Unterschied zu South Dakota. Für South Pass hat das Rock Springs Field Office des Bureau of Land Management bereits einen Explorationsplan genehmigt. Praktisch fehlt nun die Rekultivierungsbürgschaft.
South Pass umfasst 151 unpatentierte Lode-Claims auf rund 3.020 Acres. Das Gebiet liegt in Fremont und Sublette County, etwa 45 Meilen südwestlich von Lander.
Die Claims wurden 2023 abgesteckt. In das Portfolio kamen sie über den Zusammenschluss mit Basin Uranium, der im September 2025 abgeschlossen wurde. Eine Mineralressource oder Mineralreserve gibt es dort bislang nicht.
Arizona liefert zweite Spur
Auch der Arizona Strip soll vorankommen. Das Projekt umfasst 38 Lode-Claims des Bureau of Land Management und sieben Ziele in sogenannten Collapse-Breccia-Pipes in Mohave County.
Nexus Uranium hält seit März 2026 eine Beteiligung von 100 Prozent an dem Projekt. Auch dort handelt es sich um ein frühes Explorationsstadium. Eine Mineralressource oder Mineralreserve wurde bisher nicht definiert.
Für die Aktie entsteht damit ein klareres Bild. South Dakota bleibt ein offener regulatorischer Faktor. Wyoming und Arizona bieten dem Unternehmen aber die Chance, Fortschritte außerhalb des Chord-Verfahrens zu zeigen.
Der nächste konkrete Taktgeber ist die Hinterlegung der Sicherheitsleistung in Wyoming. Folgt darauf echte Feldarbeit bei South Pass, hätte Nexus Uranium erstmals einen greifbaren operativen Schritt neben dem blockierten Chord-Prozess.
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