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Symbolbild, KI-generiert

Nexus Uranium Aktie: Anhörung im Craven Canyon entscheidet

Nexus Uranium steht vor einer entscheidenden Anhörung zum Chord-Projekt in South Dakota. Die Aktie verlor 2026 bereits über 55 Prozent an Wert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Turbulente Anhörung zum Chord-Projekt
  • Widerstand gegen Bohrungen im Craven Canyon
  • Aktie verliert über 55 Prozent seit Jahresbeginn
  • Entscheidung als letzte staatliche Hürde

Nexus Uranium steht vor einer Zerreißprobe. In South Dakota entscheidet sich die Zukunft des Chord-Projekts. Das Unternehmen setzt auf den globalen Uran-Boom. Vor Ort formiert sich allerdings massiver Widerstand.

Widerstand im Craven Canyon

Die fünftägige Anhörung vor dem South Dakota Board of Minerals and Environment verlief bisher turbulent. Zu Beginn fehlte ein Dolmetscher für die Lakota-Sprache. Das sorgte für scharfe Kritik von Anwohnern und Aktivisten. Die Gegner des Projekts fürchten um heilige Stätten im Craven Canyon. Historische Felszeichnungen könnten durch die Bohrungen gefährdet werden.

Nexus Uranium hält dagegen. Das Unternehmen plant 38 Explorationsstellen mit Tiefen von bis zu 700 Fuß. Alex Blady betonte für den Konzern, dass keine neuen Straßen gebaut werden sollen. Die Umweltbelastung soll so gering wie möglich bleiben. Parallel dazu setzt das Management auf die steigende Nachfrage durch KI-Rechenzentren und den Ausbau der Kernenergie.

Kurs unter Druck

Anleger reagieren nervös auf die rechtlichen Hürden. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 55 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert das Papier bei 0,55 Euro. Das ist weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 1,83 Euro. Marktbeobachter ziehen Parallelen zu einem gescheiterten Graphit-Projekt in der Region. Dort zwangen Klagen und Proteste den Betreiber zum Rückzug.

Die Entscheidung des Gremiums ist die letzte staatliche Hürde für die Genehmigung. Fällt das Urteil positiv aus, müssen die Genehmigungen innerhalb von 30 Tagen vorliegen. Eine weitere Entscheidung der US-Forstbehörde für Bundesflächen steht allerdings erst für Juni 2026 an. Bis dahin bleibt das Bohrprogramm trotz gesicherter Finanzierung in der Schwebe.

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