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Netflix Aktie: Werbe-Abo ab 2027 in 15 weiteren Ländern

Netflix weitet sein werbefinanziertes Abo-Modell auf 15 weitere Länder aus und setzt auf KI für die Werbeplanung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Werbefinanziertes Abo in 15 neuen Ländern
  • Über 250 Millionen Nutzer bei Werbevariante
  • Hohe wöchentliche Aktivität der Werbekunden
  • KI-Systeme optimieren Werbeplatzverkauf

Netflix schaltet bei seinem Werbegeschäft einen Gang höher. Der Streaming-Pionier bringt sein günstigeres Abo-Modell ab 2027 in 15 weitere Länder. Damit reagiert der Konzern auf das starke Nutzerwachstum der vergangenen Monate.

Wachstumssprung bei Nutzerzahlen

Die Zahlen geben der Strategie recht. Mittlerweile nutzen weltweit über 250 Millionen Menschen monatlich die werbefinanzierte Variante. Im November des Vorjahres lag dieser Wert noch bei 190 Millionen.

Besonders die hohe Aktivität überzeugt. Über 80 Prozent der Kunden im Werbe-Abo schauen wöchentlich Inhalte auf der Plattform. Bei einer Branchenpräsentation betonte das Management die Bedeutung dieser Kennzahlen. Werbetreibende schätzen die hohe Bindung der Nutzer an den Dienst.

Fokus auf Technologie und neue Märkte

Die Expansion umfasst wichtige Wachstumsmärkte in Europa und Asien. Dazu gehören unter anderem Österreich, die Schweiz, Dänemark und die Niederlande. Auch in Indonesien, Peru und den Philippinen rollt Netflix das Modell aus.

Parallel dazu investiert der Konzern massiv in künstliche Intelligenz. Diese Systeme sollen die Planung und den automatischen Kauf von Werbeplätzen vereinfachen. Neue Formate wie vertikale Videos und Podcasts ergänzen künftig das klassische Filmangebot. Analysten erwarten durch diese gezielten Formate höhere Preise pro Anzeige.

Chartbild und Ausblick

An der Börse kämpft die Aktie zuletzt mit Widerständen. Das Papier notierte zuletzt bei 88,60 US-Dollar an der NASDAQ. Eine wichtige Hürde liegt im Bereich zwischen 94,50 und 96,00 Dollar.

Nach unten bietet die Marke von 85,00 Dollar eine erste Unterstützung. Mit dem Ausbau der Werbeplätze schafft Netflix eine zweite, stabile Erlösquelle neben den klassischen Abos. Das dürfte die Abhängigkeit von reinen Mitgliederzahlen langfristig verringern.

Diskussion zu Netflix

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.