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Nebius Aktie: 25 Milliarden Investitionsziel angehoben

Nebius verzeichnet Umsatzsprung auf 399 Mio. Dollar und erhöht Investitionsziel auf 25 Mrd. Dollar für KI-Rechenzentren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzwachstum um 684 Prozent
  • Neuer KI-Campus in Pennsylvania
  • Investitionsziel auf 25 Milliarden erhöht
  • Analysten heben Kursziele an

Ein Umsatzsprung von 684 Prozent und ein neuer Gigawatt-Standort. Der Anbieter von KI-Infrastruktur hat eine rasante Handelswoche hinter sich. Anleger reagierten euphorisch auf die jüngsten Quartalszahlen. Die Aktie kletterte auf ein neues Jahreshoch.

Kursfeuerwerk nach Quartalszahlen

Am Mittwoch meldete das Unternehmen einen Umsatz von 399 Millionen US-Dollar für das erste Quartal. Das KI-Cloud-Geschäft trieb dieses Wachstum massiv an. Daraufhin schoss der Aktienkurs in einer einzigen Sitzung um mehr als 15 Prozent nach oben. Auf Wochensicht verbuchte das Papier ein Plus von rund 24 Prozent.

Am Freitag schloss die Aktie bei knapp 220 US-Dollar. Zuvor hatte der Kurs am Donnerstag seinen bisherigen Höchststand erreicht. Das Handelsvolumen blieb bis zum Wochenende außergewöhnlich hoch. Allein am Freitag wechselten über 22 Millionen Papiere den Besitzer.

Milliarden für neue Rechenzentren

Ein zentraler Treiber für die gute Stimmung ist die Expansion in Pennsylvania. Dort baut Nebius eine neue KI-Fabrik. Der Konzern sicherte sich Land und Strom für bis zu 1,2 Gigawatt Kapazität. Es ist bereits das zweite Großprojekt dieser Art in den USA.

Erst wenige Tage zuvor startete der Bau eines ähnlich großen Campus in Missouri. Die Folge: Das Management schraubt die Investitionsziele nach oben. Nebius plant für das laufende Jahr nun Kapitalausgaben von bis zu 25 Milliarden US-Dollar. Bisher lag die Obergrenze bei 20 Milliarden US-Dollar.

Nebius kann diese Projekte solide finanzieren. Das Unternehmen beendete das Quartal mit mehr als neun Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln. Frisches Kapital aus den ersten Monaten des Jahres stützt diese Reserven.

Analysten loben konservative Prognose

Die Wall Street reagiert mit deutlichen Kurszielanhebungen. Citigroup-Analyst Tyler Radke rät weiterhin zum Kauf. Er hob sein Ziel für die Aktie auf 287 US-Dollar an. Radke lobt die Strategie des Managements.

Trotz der starken Zahlen behält Nebius seine bisherige Jahresprognose bei. Radke hält diesen Schritt für bewusst konservativ. Das lässt Raum für positive Überraschungen im weiteren Jahresverlauf. Auch DA Davidson sieht weiteres Potenzial und hob das Kursziel auf 250 US-Dollar an.

Ein Insiderverkauf trübte die Stimmung derweil nicht. Infrastruktur-Chef Andrey Korolenko veräußerte Mitte der Woche ein großes Aktienpaket. Er erlöste dabei durchschnittlich 203 US-Dollar je Anteilsschein. Korolenko übte zuvor Optionen aus und verkaufte die Papiere über einen festgelegten Handelsplan. Er hält weiterhin über eine Million Aktien.

Ab 2027 will Nebius den neuen Standort in Pennsylvania schrittweise in Betrieb nehmen. Bis Ende 2026 soll die vertraglich gesicherte Stromkapazität auf über vier Gigawatt steigen. Das Unternehmen bleibt damit klar auf Wachstumskurs.

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