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Marvell: Nvidia investiert 2 Milliarden Dollar

Marvell profitiert von Milliarden-Investments durch Nvidia und AMD. Analysten heben Kursziele an, während die Aktie im Aufwärtstrend bleibt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Nvidia investiert zwei Milliarden Dollar
  • AMD hält 65.516 Marvell-Aktien
  • Analysten erhöhen Kursziele auf 200 Dollar
  • Datacenter-Segment meldet operative Rekorde

Marvell Technology zieht weiter großes Kapital aus der Halbleiterbranche an. Das unterstreicht, wie stark der Konzern bei KI-Infrastruktur, Silizium-Photonik und Rechenzentrumsnetzwerken im Fokus steht.

Der Kurs reagiert darauf mit hoher Volatilität, bleibt aber klar im Aufwärtstrend. Am Freitag schloss die Aktie bei 152,64 Euro, nur knapp unter dem jüngsten Hoch von 155,98 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier mehr als 100 Prozent zugelegt.

Nvidia und AMD setzen auf Marvell

Besonders die Beteiligung von Nvidia sorgt für Aufmerksamkeit. Der US-Konzern hat nach Angaben aus dem Markt rund 2 Milliarden Dollar in Marvell investiert. Im Zentrum steht die Anbindung von Marvells kundenspezifischen XPUs und Netzwerklösungen an Nvidias NVLink-Fusion-Plattform.

Auch AMD ist eingestiegen. Der Konzern hielt zum Quartalsende 65.516 Marvell-Aktien, zunächst mit etwa 6,5 Millionen Dollar bewertet. Das zeigt, wie wichtig Silizium-Photonik für die Branche geworden ist. Marvell stärkt dieses Feld unter anderem über die frühere Übernahme von Celestial AI.

Analysten heben Ziele an

Die Analysten bleiben freundlich, sehen den schnellen Kursanstieg aber nicht überall bestätigt. Die Konsens-Einstufung lautet auf „Moderate Buy“. Zugleich haben mehrere Häuser ihre Ziele angehoben: TD Cowen auf 190 Dollar, RBC auf 200 Dollar, BofA ebenfalls auf 200 Dollar und UBS auf 195 Dollar.

Trotzdem liegt der Kurs deutlich über dem durchschnittlichen 12-Monats-Ziel von 132,73 Dollar. Das signalisiert eine spürbare Lücke zwischen dem aktuellen Marktpreis und dem Konsens unter den 37 beobachtenden Analysten.

Wachstum trifft auf Bewertungsfragen

Operativ meldet Marvell Rekorde im Datacenter-Segment. Rückenwind kommt von erweiterten Kooperationen mit großen Cloud-Kunden, darunter Google. Der Konzern profitiert weiter von der Nachfrage nach DCI-Modulen, also Verbindungen zwischen Rechenzentren.

Für das erste Quartal 2027 stellt Marvell einen Gewinn je Aktie von 0,74 bis 0,84 Dollar in Aussicht. Parallel dazu sorgt das Umfeld für Gegenwind: Bank Julius Baer hat ihre Position im vierten Quartal deutlich reduziert, und auch Management-Verkäufe tauchten zuletzt in den Meldungen auf.

Der RSI liegt mit 55,2 im neutralen Bereich. Die 30-Tage-Volatilität von 54,94 Prozent bleibt hoch. Marvell bewegt sich damit zwischen starkem KI-Optimismus und der Frage, wie lange die hohen Investitionen der Hyperscaler durchhalten.

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