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Keel Aktie: 269 Bitcoin zwischen Januar und Mai verkauft

Keel Infrastructure vollzieht Wandel vom Bitcoin-Miner zum HPC-Entwickler. Der Fokus liegt auf einer 2,2-Gigawatt-Pipeline und ersten Leasingverträgen ab 2027.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umfirmierung von Bitfarms zu Keel Infrastructure
  • Verkauf von Bitcoin-Beständen erlöst 20 Millionen Dollar
  • Jane Street Group beteiligt sich mit 3,8 Prozent
  • Erste HPC-Leasingverträge für 2027 erwartet

Aus Bitfarms wird Keel Infrastructure – und aus einem Krypto-Schürfer ein nordamerikanischer HPC- und KI-Infrastruktur-Entwickler. Die Neupositionierung ist radikal, der Wandel weitgehend abgeschlossen. Nun richtet sich der Blick auf die 2,2-Gigawatt-Pipeline.

Rückzug aus dem Bitcoin-Geschäft

Keel hat in den vergangenen Monaten sämtliche Weichen neu gestellt. Im April 2026 erfolgte die Umfirmierung und der Umzug in die USA. Die internationale Mining-Präsenz wurde abgestoßen: Der Verkauf des Standorts Paso Pe in Lateinamerika markiert den Ausstieg aus dem Altgeschäft. Stattdessen konzentriert sich das Management auf drei Kernprojekte in Pennsylvania, Washington und Québec.

Parallel dazu reduziert Keel seine Bitcoin-Bestände. Zwischen Januar und Mai 2026 verkaufte das Unternehmen 269 Bitcoin – Erlös: rund 20 Millionen Dollar. Die Mittel fließen in den Ausbau der HPC- und KI-Infrastruktur. Zugleich sinkt die Abhängigkeit von Kryptokurs-Schwankungen.

Die Liquidität ist solide. Anfang Mai 2026 verfügte Keel über 336 Millionen Dollar in bar und 197 Millionen Dollar in Bitcoin. Nach Einschätzung des Managements reicht diese Kapitalbasis, um die anstehenden Standorte bis zur Leasing-Phase zu entwickeln und die Verwaltungskosten bis 2028 zu decken.

Institutionelles Interesse wächst

Jane Street Group hat sich mit 3,8 Prozent an Keel beteiligt – ein Signal des Vertrauens in die neue Ausrichtung. H.C. Wainwright setzt ein Kursziel von 5,50 Dollar. Die Aktie notierte zuletzt bei 4,39 Dollar.

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Allerdings belasteten Übergangskosten: Das erste Quartal 2026 schloss mit einem Nettoverlust von rund 145 Millionen Dollar. Die Hoffnung liegt auf den ersten großen HPC-Leasingverträgen, deren Erlöse 2027 wirksam werden sollen.

Technische Marke im Blick

Zum Wochenstart beobachten Marktteilnehmer, ob Keel die 200-Tage-Linie von 2,66 Dollar als Unterstützung halten kann. Der allgemeine Trend spricht für das Unternehmen: Engpässe bei netzgebundener Stromkapazität begünstigen Entwickler mit bestehenden Anschlüssen.

648 Megawatt hat Keel bereits gesichert, 1,5 Gigawatt sind in Planung. Ob das Unternehmen seine Leasingziele für 2026 erreicht, wird über die Bewertung entscheiden.

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