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iShares Automation & Robotics: Neugewichtung am 31. Mai

Der iShares Automation & Robotics ETF verzeichnet ein deutliches Kursplus, doch die hohe Bewertung und technische Überhitzung geben Anlass zur Vorsicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursplus von rund 27 Prozent seit Jahresbeginn
  • Technische Überhitzung durch RSI über 82
  • Hohe Konzentration auf Halbleiterwerte
  • KGV von etwa 43 signalisiert ambitionierte Bewertung

Rund 27 Prozent Kursplus seit Jahresbeginn markieren eine starke Performance. Der iShares Automation & Robotics ETF profitiert massiv vom globalen Trend zur Automatisierung. Die Bewertung erreicht dabei jedoch ambitionierte Regionen.

Gestern schloss der ETF bei 16,74 Euro. Damit notiert er knapp fünf Prozent unter seinem Rekordhoch von Anfang Mai. Ein Relative-Stärke-Index (RSI) von über 82 deutet aktuell auf eine technische Überhitzung hin.

Halbleiter dominieren das Portfolio

Das Portfolio setzt schwerpunktmäßig auf die Hardware hinter der Automatisierung. Intel und AMD machen zusammen fast 18 Prozent des Indexgewichts aus. Auch NVIDIA und Rockwell Automation gehören zu den größten Positionen.

Die Unternehmen im Index decken mehr als nur klassische Industrieroboter ab. Fortschritte bei Sensortechnik und maschinellem Lernen erweitern die Einsatzgebiete. Medizintechnik und Logistikzentren fragen diese Lösungen verstärkt nach.

Hohe Bewertung trifft auf Volatilität

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Fonds liegt bei etwa 43. Damit zahlen Investoren einen deutlichen Aufschlag für das erwartete Wachstum. Parallel dazu liegt die annualisierte Volatilität bei hohen 57 Prozent.

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Fokus auf den Stichtag im Mai

Am 31. Mai endet das Geschäftsjahr des Fonds. In diesem Zeitraum findet auch die jährliche Neugewichtung des Portfolios statt. Das Management prüft dann, welche Unternehmen die Kriterien des Index noch erfüllen.

Die hohe Konzentration auf US-Technologiewerte bleibt ein prägendes Merkmal. Neben den Branchenriesen finden sich auch japanische Spezialisten wie Fanuc im Korb. Die anstehende Neugewichtung entscheidet darüber, wie stark Chip-Werte das Portfolio künftig dominieren.

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Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.