Die norwegische Reederei Hoegh Autoliners hat Anleger mit starken Zahlen für das zweite Quartal 2025 positiv überrascht. Nach einem schwierigen Start ins Jahr zeigt sich das Unternehmen nun von einer völlig anderen Seite: Rekordergebnisse, massive Dividendenausschüttung und ein Geschäftsmodell, das trotz globaler Handelsunsicherheiten funktioniert. Doch kann dieser Erfolg anhalten?
Beeindruckende Zahlen trotz schwieriger Märkte
Das zweite Quartal brachte Rekordergebnisse: Bei einem Umsatz von 367 Millionen US-Dollar erzielte Hoegh Autoliners einen operativen Gewinn (EBITDA) von 166 Millionen Dollar. Noch beeindruckender: Der Nettogewinn nach Steuern lag bei 123 Millionen Dollar.
Die Belohnung für Aktionäre folgte prompt: Eine Quartalsdividende von 137 Millionen Dollar wurde ausgeschüttet, was 0,72 Dollar je Aktie entspricht. Die Auszahlung erfolgt im September.
Operative Stärke als Wachstumstreiber
Hinter den Zahlen zeigt sich eine bemerkenswerte operative Entwicklung. Das Frachtvolumen stieg im Quartalsvergleich um 11 Prozent – ein klares Zeichen für steigende Nachfrage und bessere Flottenauslastung.
Besonders hervorzuheben: Der Antrag langfristiger Verträge kletterte auf 81 Prozent, verglichen mit nur 73 Prozent im Vorjahr. Diese Entwicklung verschafft dem Unternehmen Planungssicherheit und stabilere Erträge.
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Die Flottenstrategie zahlt sich ebenfalls aus. Mit der Höegh Sunrise und Höegh Moonlight wurden im Mai und Juni zwei neue Aurora-Klasse-Schiffe in Betrieb genommen. Gleichzeitig verkaufte das Unternehmen die Höegh Beijing für 43 Millionen Dollar – schuldenfreie Liquidität, die strategische Flexibilität schafft.
Neue US-Hafengebühren als Herausforderung
Nicht alles ist rosig: Neue US-Hafengebühren werden die Kosten um schätzungsweise 30 Millionen Dollar jährlich erhöhen. Immerhin liegt diese Belastung deutlich unter den ursprünglich befürchteten Auswirkungen.
Das Management arbeitet bereits mit Kunden daran, diese zusätzlichen Kosten abzufedern. Langfristig könnten die Handelspolitik und neue Zölle jedoch zu geringeren Transportvolumen führen – ein Risiko, das Anleger im Blick behalten sollten.
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