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Symbolbild, KI-generiert

Highland Critical Minerals Aktie: NI 43-101 bis Ende 2026

Highland startet Sommerexploration am Church Property mit Radiometrie und LiDAR. Bis Ende 2026 ist eine NI 43-101-Schätzung geplant.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Sommerkampagne am Church Property startet
  • Neue Methodik: Radiometrie und LiDAR
  • NI 43-101-Schätzung bis Ende 2026
  • Finanzierung durch Flow-Through-Platzierung gesichert

Highland Critical Minerals steht vor einer entscheidenden Feldseason. Das kanadische Explorationsunternehmen schickt sich an, im späten Mai seine Sommerexploration am Church Property in Nordontario zu starten — mit neuer Methodik und klaren Erwartungen.

Neue Technik, zweiter Versuch

Der Methodenwechsel ist kein Zufall. Eine frühere Bodenprobenanalyse mit Mobile-Metal-Ion-Verfahren lieferte keine nennenswerten Lithiumanomalien. Das Unternehmen setzt nun auf Radiometrie und LiDAR-Geophysik aus der Luft, ergänzt durch Bodenproben. Diese Kombination soll hochauflösende Untergrundbilder erzeugen und präzisere Bohrziele definieren.

Das Church Property umfasst 5.526 Hektar in Nordwest-Ontario. Das Ziel: ein belastbares Bild des Lithiumpotenzials — bevor Kapital in teure Bohrungen fließt.

Nunavut und der NI 43-101-Countdown

Das zweite Asset ist das Sy Property in Nunavut. Das Goldprojekt erstreckt sich über fast 46.000 Hektar im Yathkyed-Lake-Grünsteingürtel. Historische Oberflächenproben zeigten Goldgehalte von bis zu 38,8 Gramm pro Tonne. Ein Bohrprogramm aus 1986 schnitt 3,38 g/t Gold über 3,5 Meter. Der letzte technische Bericht stammt aus 2007 — moderne Feldarbeit steht noch aus, ein konkreter Zeitplan fehlt.

Wichtiger für die kurzfristige Bewertung ist ein anderer Termin: Bis Ende 2026 will das Management eine konforme NI 43-101-Ressourcenschätzung vorlegen. Highland hat bislang keine solche Schätzung publiziert. Der Jahresverlust für das Geschäftsjahr 2025 lag bei rund 559.000 kanadischen Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 13,6 Millionen kanadische Dollar.

Finanzierung steht, Politik hilft

Die Sommerkampagne finanziert eine im April abgeschlossene Flow-Through-Privatplatzierung. Highland gab 1,6 Millionen Aktien zu je 0,25 kanadischen Dollar aus und nahm 400.000 kanadische Dollar ein. Das Geld fließt ausschließlich in förderfähige Explorationsausgaben für kritische Mineralien. Steuervorteile gehen bis Ende 2026 an Investoren über, die Ausgabenverpflichtung läuft bis Ende 2027.

Der politische Rückenwind ist real. Ottawa kündigte auf der PDAC-Konferenz 2026 über 3,6 Milliarden kanadische Dollar für den Sektor an. Geplant sind ein First-and-Last-Mile-Fonds mit bis zu 1,5 Milliarden sowie ein zwei Milliarden schwerer Critical Minerals Sovereign Fund. Der Explorationssteuerkredit für kritische Mineralien wurde auf 30 Prozent verdoppelt — der reguläre Satz liegt bei 15 Prozent.

Ob die Church-Kampagne tatsächlich in dieser Woche startet und erste Daten liefert, wird der erste konkrete Test für die Lithiumthese des Unternehmens sein. Bis zur NI 43-101-Schätzung Ende 2026 bleibt Highland eine Zwei-Asset-Story mit viel Potenzial auf dem Papier — und wenig bestätigten Fakten im Boden.

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