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Symbolbild, KI-generiert

Hexagon Purus Aktie: 10:1 Reverse-Split ab 20. Mai

Hexagon Purus vollzieht Aktienzusammenlegung im Verhältnis 10:1 und meldet deutliches Umsatzwachstum sowie erstmals positives EBITDA.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Reverse-Split im Verhältnis zehn zu eins
  • Umsatz steigt um 76 Prozent
  • Erstmals positives EBITDA erzielt
  • Auftragsbestand von 463 Millionen Kronen

Hexagon Purus räumt seine Kapitalstruktur auf. Nach der Bestätigung eines Reverse-Splits im Verhältnis zehn zu eins soll die Aktie optisch aus dem Penny-Stock-Bereich gehoben werden. Parallel dazu zeigen die jüngsten Quartalszahlen erste Erfolge der harten Restrukturierung.

Die norwegische Finanzaufsicht hat das neue Grundkapital von rund 42,8 Millionen Kronen offiziell registriert. Ab dem 20. Mai wird das Papier unter einer neuen Kennnummer gehandelt. Für Anleger bedeutet das: Jeweils zehn alte Anteile werden zu einer neuen Aktie zusammengefasst.

Bruchstücke, die nicht glatt durch zehn teilbar sind, werden abgerundet. Die Erlöse aus dem Verkauf dieser aggregierten Reste an der Osloer Börse werden für wohltätige Zwecke gespendet.

Die operativen Zahlen für das erste Quartal 2026 stützen den Kurs, der zuletzt um sieben Prozent auf 0,13 Euro zulegte. Der Umsatz kletterte derweil auf 405 Millionen Kronen. Dies entspricht einem Plus von 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ein signifikanter Teil dieses Wachstums stammt aus dem Verkauf des US-Raumfahrtgeschäfts an SpaceX. Bereinigt um solche Einmaleffekte kletterte der Umsatz auf 271 Millionen Kronen. Das Unternehmen profitiert hierbei vor allem von einem höheren Volumen im Bereich der Wasserstoff-Infrastruktur.

Das EBITDA drehte mit zwei Millionen Kronen erstmals in den positiven Bereich. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei minus 242 Millionen Kronen. Trotz der operativen Verbesserung verzeichnete Hexagon Purus einen Nettoverlust von 166 Millionen Kronen.

CEO Morten Holum setzt auf eine schlankere Kostenstruktur. Durch Stellenabbau und Desinvestitionen soll die Liquidität stabilisiert werden. Ende März verfügte das Unternehmen über Barmittel in Höhe von 364 Millionen Kronen.

Der Auftragsbestand für fest vereinbarte Lieferungen beläuft sich auf 463 Millionen Kronen. Fast 90 Prozent dieser Order sollen noch im laufenden Jahr umsatzwirksam werden.

Am 15. Mai ist der letzte Handelstag der alten Aktien. Die Umstellung auf die neue Struktur erfolgt schließlich am 18. Mai.

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